Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bauausschuss befürwortet Bauantrag

Neues Wohn- und Geschäftshaus an der Salzburger Straße in Waging am See

Dort wo jetzt der Bauzaun steht, will die Firma Vewag ein Wohn- und Geschäftshaus bauen.
+
Dort wo jetzt der Bauzaun steht, will die Firma Vewag ein Wohn- und Geschäftshaus bauen.

In der Salzburger Straße wird die Firma Vewag ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude errichten. Der Bauauschuss des Marktes Waging am See erteilte dem Vorhaben das gemeindliche Einverständnis. Vor Erteilung der Baugenehmigung muss noch ein Erschließungsvertrag mit den Gemeindewerken abgeschlossen werden.

Waging am See – Entgegen dem ursprünglichen Wunsch des Bauherren, die Fassade mit einer dunklen Holzschalung zu gestalten, hat sich das Gremium für einen „hellen/warmen“ Holzfarbton ausgesprochen, der sich gut in die Umgebungsbebauung einfügen würde. Zugestimmt wurde der Errichtung von acht zusätzlichen Stellplätzen vor dem Bestandsgebäude der Firma Vewag in der Salzburger Straße 35, auch wenn dadurch das Längsparken auf dem gemeindlichen Parkplatz entlang der Salzburger Straße möglicherweise eingeschränkt wird.

Das Wohn- und Geschäftshaus mit Tiefgarage soll auf demselben Grundstück westlich des bestehenden Firmengebäudes entstehen. Es wird von dem jetzigen Bestandsgebäude etwas abgesetzt. Auf diesem Teil des Baugrundstücks befand sich eine Gewerbehalle beziehungsweise ein Möbelhaus, das bereits abgebrochen wurde und das zusammen mit seinen Außenanlagen das Grundstück früher komplett versiegelt hat. Das Abbruchgelände mit einer Baugrunde ist derzeit mit einem Bauzaun abgesichert.

Fünf Wohnungen zur Vermietung im Obergeschoss

Das neue Gebäude, dass der Bauherr komplett im Eigenbesitz behalten möchte, ist in fünfeckiger Bauweise geplant mit zwei oberirdischen Vollgeschossen und einem Untergeschoss mit Tiefgarage und Technikräumen. Im Erdgeschoss soll auf rund 486 Quadratmetern die gewerbliche Büronutzung stattfinden, im Obergeschoss sind fünf Wohnungen zur Vermietung vorgesehen, mit einer Gesamtwohnfläche von rund 395 Quadratmetern. Die Wohnungen haben eine Galerieebene über dem Obergeschoss, die so ausgestaltet wird, dass sich optisch kein drittes Geschoss an der Fassade abzeichnet.

Das Erdgeschoss ragt im Westen und Süden über den zweigeschossigen Baukörper hinaus, so dass sich die unterschiedlichen Nutzungen im Baukörper durch unterschiedliche Fassadengestaltungen zeigen können und der Baukörper dadurch optisch kleiner geteilt wirkt. Der Erdgeschossige Teil des Baukörpers bekommt ein Flachdach, das so aufgebaut wird, dass ein Teil des Regenwassers verzögert an das Entwässerungssystem abgegeben wird. Der zweigeschossige Baukörper wird mit geneigten Dachflächen gestaltet, die sich hinsichtlich der Dachneigung an der Umgebungsbebauung orientieren. Die Wandhöhe wird 7,35 Meter betragen, die Firsthöhe rund neun Meter.

Kein Aufzug vorgesehen

Ein Aufzug ist nicht vorgesehen. Da sich alle Wohnungen im Obergeschoss befinden, müssten diese laut der Bayerischen Bauordnung barrierefrei gestaltet werden. Bei drei Wohnungen ist dies möglich, für zwei Wohnungen hat der Bauausschuss der Abweichung von diesen Vorschriften zugestimmt, weil sonst der Raum nicht optimal genutzt hätte werden können.

In der Tiefgarage sind 23 Stellplätze unter anderem in Form von Duplexgaragen vorgesehen. Die Zufahrt erfolgt über die Staufenstraße. Die Tiefgarage soll auch einen Verbindungsgang zum Bestandsgebäude erhalten. Im Eingangsbereich des Neubaus an der Staufenstraße soll ein weiterer Stellplatz für Lieferanten und Kurzzeitparker eingerichtet werden.

kon

Kommentare