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30 Mann starke Faschingsmusikkapelle

Wenn der Waginger Faschingsmarsch wieder erklingt

Wenn der Waginger Faschingsmarsch wieder erklingt.
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Wenn der Waginger Faschingsmarsch wieder erklingt.

„Aufpassen! Fünf Schläge vom Schlagzeug und dann den Teil gleich nochmal spielen!“, so Stefan „Bärli“ Weiss. Der musikalische Leiter der Waginger Faschingsmusi hat seine Mannschaft musikalisch fest im Griff: „Hervorragend, so machen wir das!“

Die Mitteilung im Wortlaut:

Waging am See - Hochkonzentriert dirigiert er die etwa 30 Mann starke Faschingsmusikkapelle welche die Probenarbeit für die anstehende Faschingssaison seit kurzem wieder aufgenommen hat. Und wenn er mit der künstlerischen Leistung „seiner“ Musiker zufrieden ist, dann greift er zur Posaune und spielt natürlich auch selbst mit. Nicht nur auf die richtigen Töne - schließlich wird alles auswendig ohne Noten gespielt - sondern auch auf die Dynamik in der Musik legt er großen Wert. Auch wenn zugegebenermaßen die Bezeichnung „piano“ bei der in früheren Jahren auch unter dem Namen „Kasperellos“ bekannten Faschingsmusik eher selten im Programm vorkommt, so ist das gesamte Klangbild doch auch wichtig um das Publikum zu begeistern. Nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause steht in Kürze wieder eine Faschingssaison bevor. Auch wenn Bayern nicht gerade zu den Karnevalshochburgen wie das Rheinland zählt, so ist Waging doch unbestritten einer der „Fasching-Hot-Spots“ im Rupertiwinkel. Gerade in der Adventszeit, welche ja eher für ruhige und besinnliche Klänge bekannt ist, erklingen bei der Musikprobe im Vereinsheim der Waginger Musikkapelle bekannte Melodien wie „Mendocino“, „Rockin‘ all over the world“ oder das „Bobfahrerlied“. „Wir dürfen uns bei der Musikkapelle Waging auch bedanken, dass wir ihre Räumlichkeiten für unsere Proben nutzen dürfen“, so der „organisatorische Leiter“ Franz Murr junior, welcher auch Ansprechpartner für Gastspielanfragen ist.

Die Waginger Faschingsmusi, welche schon seit fast 100 Jahren besteht, rekrutiert ihre Musikanten ja auch zum Großteil aus der Musikkapelle Waging am See, der Blaskapelle Jung-Otting und der Musikkapelle Otting. „Wir haben sogar einige Musikanten aus dem „hohen Norden“ von Palling und aus östlichen Gefilden wie Petting bei uns dabei“, freut sich Franz Murr. Um für die anstehende Saison gerüstet zu sein, werden natürlich auch aktuelle Stimmungshits eingeübt. Diese gibt es erst bei den Auftritten zu hören und werden im Vorfeld selbstverständlich noch nicht verraten. Die großen Highlights beim Publikum sind jedoch immer wieder die schon seit Jahrzehnten geradezu unverwüstlichen Titel wie „Marmor, Stein und Eisen bricht“, „Rote Lippen soll man küssen“ oder auch der „Tiger Rag“. Und diese werden auch benötigt, stellt Franz Murr fest: „Einige Termine sind schon im Terminkalender fixiert, wie die beliebten Faschingsfrühschoppen in Salzburg und München, Faschingskranzl und Bälle in der Region und natürlich der Waginger Faschingszug. Wir freuen uns natürlich auch über weitere musikalische Anfragen“. Mit dem „Gummi-Mambo“ am Waginger Marktplatz endet am Faschingsdienstag dann auch wieder die offizielle Auftrittssaison. Auch ein Marschlieder-Potpourri mit dem „Bozener Bergsteiger-Marsch“, dem „Deutschmeister Regiments-Marsch“ und „Wien bleibt Wien“ steht aktuell auf dem Probenprogramm. Zur „Erholung“ genehmigt Musikleiter Stefan Weiss dann der Kapelle eine Erholungsphase mit einer böhmischen Polka.

„Wir machen ja nicht nur Ramba-Zamba-Musik, sondern spielen auch gerne Blasmusik- und Oberkrainer-Titel“, weiß der Musikchef zu berichten. Da gibt es zum Beispiel das dalmatinische Volkslied „Ciri biribela mare moja“, welches der einfacheren Aussprache einfach „Seedeife“ genannt wird und auch schon ein Faschingsmusi-Klassiker ist. Aber einen Titel gibt es, der untrennbar mit dem Waginger Fasching verbunden ist. „Zum Abschluss der Probe spielen wir noch den „Altbekannten“... geht scho dahi!“, so Stefan Weiss. Damit ist der „Waginger Faschingsmarsch“ gemeint. Dieser Marsch setzt sich aus überlieferten Melodien aus Bayern und der Steiermark zusammen und endet im Trio - also dem musikalischen Schlussteil - mit dem US-amerikanischen „Sternenbanner-Marsch“. Dieser internationale Marsch erklingt bei jedem Auftritt beim Ein- und auch wieder beim Auszug. Wenn der Waginger Faschingsmarsch wieder erklingt, dann geht es also wieder los. Der Fasching kann kommen!

Pressemitteilung Thomas Pfeffer

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