Hofmann muss zusätzliche Hürde überwinden

Dritter Bürgermeisterkandidat für Waging wohl fix

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120 Unterstützungsunterschriften braucht Beppo Hofmann, um bei der Wahl am 17. Februar antreten zu können - diese Hürde hat er wohl schon geschafft. 

Waging - Es wird ein Dreikampf ums Bürgermeisteramt in Waging: Beppo Hofmann hat wohl genügend Unterstützungsunterschriften gesammelt, um antreten zu können.

120 Unterstützungsunterschriften muss Beppo Hofmann sammeln, um bei den Bürgermeisterwahlen am 17. Februar antreten zu dürfen - wie die Südostbayerische Rundschau schreibt, hat er diese Hürde bereits übersprungen: "Es wurden bereits über 120 Unterschriften geleistet. Vorbehaltlich der Prüfung durch unser Ordnungsamt kann man davon ausgehen, dass diese Hürde somit erfüllt ist", so der Rathaus-Geschäftsleiter Franz Röckenwagner gegenüber der Zeitung.


Bereits Mitte Dezember war etwa die Hälfte der Unterschriften im Rathaus geleistet, kurz nach Weihnachten waren es schon über 100. Die Unterschriften wurden nötig, weil Hofmanns UGW-Fraktion bei den vergangenen Kommunalwahlen 2014 noch nicht antrat, sondern sich erst während der Legislaturperiode von den Freien Wählern trennte. Neben Hofmann gehören auch Uli Heigermoser und Willi Reiter der "Unabhängigen Gruppierung" an. 

Auch Baderhuber und Wimmer treten an

Damit werden also drei Kandidaten ins Rennen ums Bürgermeisteramt in Waging gehen: Neben Hofmann sind das Matthias Baderhuber für die CSU und Walter Wimmer für die Grünen. Zwei andere langjährige Gemeinderäte, Martin Dandl (Freie Wähler) und Georg Huber (ÖDP), verzichten dagegen auf eine Kandidatur. Martin Dandl - wie Baderhuber ebenfalls Ottinger - rechnet sich zu schlechte Chancen aus, Georg Huber verzichtet dagegen für Wimmer. 


Der neue Waginger Bürgermeister wird am 17. Februar 2019 gewählt. Er wird dann bis 2026 im Amt sein. Die Ergebnisse bei den vergangenen beiden Bürgermeisterwahlen in Waging waren eindeutig: 2008 holte Herbert Häusl (Freie Wähler) 62,4 Prozent der Stimmen, 2014 waren es immerhin noch gut 58 Prozent. Die zweitplatzierten Kandidaten waren jeweils mit gut 20 Prozent abgeschlagen. 2008 war Hans Kern für die Grünen Zweiter, 2014 Christian Reiter für die CSU.

xe

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