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Erster Faschingsumzug in Waging seit der Zwangspause

„Wer einmal dabei ist bleibt auch dabei“ – So-Halunke Faschingsverein hoch motiviert

Faschingszug des Vereins So-Halunke in Waging.
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Der letzte Faschingszug des Vereins So-Halunke in Waging vor der Corona-Pandemie.

Cowboys, Piraten und Prinzessinnen - Ab Mitte Februar wird es wieder bunt auf unseren Straßen. Zahlreiche Faschingsveranstaltungen warten auf alle Fans der närrischen Zeit. Endlich - denn die Pandemie bedeutete das vorläufige Aus für die fünfte Jahreszeit. Hat es den Vereinen geschadet?

Waging – Wer gern feiert hatte es schwer in den letzten zwei Jahren. Bei eingeschworenen Faschingsfans ein tiefer Einschnitt. Da ist so manches Hexen- oder Clownskostüm vielleicht schon ein wenig verstaubt. Jetzt ist es an der Zeit, die Verkleidung aus dem Schrank zu holen, sich mit Konfetti und Luftschlangen zu bestücken und topvorbereitet in die Faschingssaison zu starten. Die Mitglieder vom Waginger Faschingsverein So-Halunke sind jedenfalls bereits in den Startlöchern – trotz Zwangspause.

Faschingsball So-Halunke in Waging vor der Zwangspause

„Man muss natürlich schauen, dass man immer wieder neue Mitglieder dazu findet, die was mit Fasching am Hut haben“, erklärt der erste Vorstand des Waginger Vereins So-Halunke, Martin Gebauer, im Gespräch mit Chiemgau24. Den Verein gibt es bereits seit 1978. Gebauer ist seit 13 Jahren dabei und seitdem sind die Mitgliederzahlen stabil: Über 300 Faschingsbegeisterte zählt der Verein.

Und Martin Gebauer ist stolz auf die Vereinsmitglieder, denn auch in den letzten zwei Jahren ohne Veranstaltungen gab es keine Austritte: „Also wir haben in Waging schon einen guten Zusammenhalt, wer einmal dabei ist der bleibt auch dabei.“ Er räumt aber ein, dass es nicht immer leicht war während der zwei Jahre ohne Fasching: Das war natürlich schon schwierig, wie man sich das erste Jahr gar nicht sehen konnte. Im zweiten Jahr war es dann so, man hat wieder zum Wirt gehen können aber nicht mehr feiern wie zuvor.“

Die Faschingsleute seien, so Gebauer, eine eingeschworene Truppe. Und das merkt er jetzt auch an der Anzahl der Anmeldungen zum Faschingszug in Waging am Faschingsdienstag: „Wir haben eigentlich immer zwischen 10 und 15 Wägen. Das ist ziemlich gleich geblieben, was mich selber überrascht“. Es hätte ihn nicht gewundert, wenn vielleicht der ein oder andere seinen Wagen während der Pandemieeinschränkungen verkauft hätte. Aber derzeit sind bereits 14 Wägen für den Umzug angemeldet: „Es sind anscheinend doch wieder Junge nachgewachsen, die Lust drauf haben, einen Wagen zu bauen.“

Die Lust auf Fasching ist zumindest bei den So-Halunke Mitgliedern eher noch gewachsen. Auch eine Infoveranstaltung am Donnerstag (19. Januar) für alle Wagenbauer der Region war gut besucht: „Wir haben uns ja mit fünf Vereinen zusammengeschlossen, um die Anmeldung zu vereinfachen: Trostberg, Traunstein, Teisendorf, Traunreut und Altenmarkt. Da war gestern eine Infoveranstaltung für alle Wagenbauer und da waren 160 Leute. Da sieht man, dass die Menschen wieder richtig Lust drauf haben.“

Bekannt ist der Faschingsverein neben dem großen Faschingszug in Waging am Faschingsdienstag (21. Februar) für den So-Halunke-Ball: „Das wird ein schöner Ball, unser Aushängeschild, mit drei Gardeauftritten, auf den freuen wir uns schon recht.“ Unter dem Motto “Dschungel“ findet der Faschingsball am 11. Februar diesmal im Wirtshaus in Otting statt, das sei die einzige Veränderung. Vorher feierte man im Strandkurhaus Waging. Der Verein hat die Zwangspause also gut wegstecken können: „Da bin ich froh um unsere Mitglieder, die uns einfach treu bleiben.“ Wir können uns also auf eine grandiose Faschingszeit einstellen.

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