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Waginger Ruderverein

Ruderer in Regensburg und Ottensheim erfolgreich gestartet

Mixed-Vierer bei der Siegerehrung in Regensburg (von links: Paula Wurm, Franziska Steinmaßl, Tim Bauregger, Nico Wolf, Stm. Tobias Huber).
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Mixed-Vierer bei der Siegerehrung in Regensburg (von links: Paula Wurm, Franziska Steinmaßl, Tim Bauregger, Nico Wolf, Stm. Tobias Huber).

Der Waginger Ruderverein besuchte als erste Regatten der Saison die Regatten in Regensburg und die Internationale EUROW in Linz-Ottensheim. Shania Ghandour reiste mit der Nachwuchsmannschaft nach Regensburg, wo neben einem Langstreckenrennen, auch Rennen über die 1000 m auf dem Programm standen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Waging/Regensburg - Das Langstreckenrennen wurde über die Distanz von 3000 m gefahren, wobei eine Wende nach der Streckenhälfte zu absolvieren war. Die Donau in Regensburg ist für die jungen Waginger Ruderer durchaus eine Herausforderung und hat so seine Tücken: Die Strömung macht das Wasser unruhig und nicht unbedingt leicht zu rudern. Auch ist immer wieder mit seitlichen Wellen von Motorbooten zu rechnen, so dass man einerseits versuchen muss, stromaufwärts nah am Ufer zu bleiben, somit aber auch Gefahr läuft, von den Wellen zu nah an das Ufer geschaukelt zu werden. Im Mixed-Vierer der 12/13-Jährigen startete der Waginger Ruderverein in der Besetzung Nico Wolf, Tim Bauregger, Franziska Steinmaßl, Paula Wurm und Steuermann Tobias Huber. Leider hatte man in diesem Rennen keine Gegenmeldung. Mit der erreichten Zeit von 14:00 min zeigte man sich jedoch zufrieden, immerhin war man damit eine Minute schneller als das Jungenboot aus Würzburg.

Helena Öttl startete im Mädchen-Einer 14 Jahre. Da bei den Mädchen in der Leichtgewichtsklasse keine Meldung vorlag, musste Helena gegen die großen „schweren“ Mädels antreten. Mit der geruderten Zeit von 15:33 min erreichte Helena hier einen sechsten Platz. Magdalena Brunner und Jasmin Hackl starteten im Leichtgewichtszweier der 12/13-Jährigen. Mit viel Engagement absolvierten die beiden Nachwuchsruderinnen die 3000 m Strecke auf der Donau in Regensburg in 16.46 min. Am nächsten Tag stand die 1000 m Strecke auf dem Programm. Nico Wolf startete im Jungen-Einer, 12 Jahre. Durch ein Missgeschick vor dem Start, kenterte er und zeigte dann wahren Sportgeist: Er kletterte wieder in sein Boot, fuhr an den Start und ließ anschließend seinen beiden Kontrahenten aus Würzburg keine Chance und gewann das Rennen!

Im Rennen der Mixedvierer 12/13 Jahre hatten die Waginger Glück: Die Mannschaft aus München kam durch einen massiven Fehler des Steuermanns in die Bahn der Waginger. Nur durch gekonntes Reagieren der Waginger Mannschaft konnte eine Kollision vermieden werden. Das Boot aus München wurde daraufhin vom Rennen ausgeschlossen und die fünf Waginger gewannen das Rennen mit fast 10 sec. Vorsprung vor einem weiteren Boot aus München. Helena Öttl errang im Rennen der 14-jährigen Mädchen einen respektablen dritten Rang, ebenso wie Magdalena Brunner und Jasmin Hackl im Leichtgewichtszweier der 12/13-jährigen Mädchen. Die Nachwuchsmannschaft um Trainerin Shania Ghandour wird in der kommenden Pfingstwoche im Leistungszentrum in München ein Trainingslager absolvieren. Hier wird sich dann auch zeigen, ob sich die Mannschaften zum diesjährigen Bundeswettbewerb in Bremen qualifizieren können.

Ottensheim:

Louis Wolf startete etwas verspätet in die Wettkampfsaison in diesem Jahr. Verschiedene Infekte nacheinander verhinderten nicht nur das geplante Ostertrainingslager, sondern machten auch einen Start auf den ersten Regatten der Wettkampfsaison, die in der Regel Anfang April beginnt, unmöglich. Nun endlich, erfolgte ein erster Start bei der der Internationalen EUROW-Regatta in Linz-Ottensheim. Im Einer U19 erreichte Toni bei schwierigen Wasserverhältnissen und starkem Schiebewind am ersten Wettkampftag einen dritten Platz. Lange Zeit lag er auf Rang zwei, musste aber auf der zweiten Streckenhälfte Jan Schmidt aus Nürnberg vorbeiziehen lassen. Auch am Sonntag machte sich der Trainingsrückstand noch bemerkbar: Louis versuchte vom Start weg, zur Spitzengruppe Kontakt zu halten, musste sich aber letztendlich mit Rang vier begnügen.

Eigentlich wäre auch ein Start im Zweier mit seinem Vereinskameraden Toni Schmid geplant gewesen. Doch nun erkrankte auch Toni Schmid, so dass sich kurzfristig eine Renngemeinschaft mit Jan Schmidt aus Nürnberg ergab, da auch hier ein Ruderer wegen Erkrankung ausfiel. Die beiden jungen Athleten, nutzten die Zeit vor und nach den Rennen, um gemeinsame Trainingskilometer zu absolvieren und sich technisch aufeinander abzustimmen. Das erste gemeinsame Rennen begann gut: Hinter der führenden Mannschaft aus Wien konnte Louis Wolf und Jan Schmidt (Nürnberg) lange die Verfolgerposition innehalten. Zum Streckenende wurden sie noch von einer Vereinsmannschaft aus Klagenfurt überspurtet und erreichten Rang drei. Damit qualifizierten sie sich für das A-Finale am Sonntag. Im Finale der besten sechs Boote zeigten Louis und Jan ein gutes Rennen: Nach den ersten 500 m positionierten sie sich auf Rang drei und auch bis zur 1500 m Marke konnten beide mit stabilen 500 m-Durchgangszeiten den Anschluss zum Feld halten und in der Verfolgergruppe mitfahren. Lediglich auf den letzten 500 m merkte man die fehlenden Wettkampfpraxis: Während die anderen Boote nochmal an Tempo zulegen konnten, mussten sich Toni und Jan mit Rang sechs zufriedengeben.

Pressemitteilung Gudrun Englisch