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Bauausschuss Waging

Grünes Licht: Lärmschutzwand an der Staatsstraße 2105 kann errichtet werden

Links des Haslacher Wegs, der bereits jetzt baulich von der St2105 gerenntist, soll eine Lärmschutzwand entstehen.
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Links des Haslacher Wegs, der bereits jetzt baulich von der St2105 getrennt ist, soll eine Lärmschutzwand entstehen.

An der Staatsstraße St2105 von Waging Richtung Traunstein soll entlang der beiden Grundstücke Rupertistrasse 20 und 22 eine Lärmschutzwand mit 5,50 Meter Höhe errichtet werden. Der Antrag der Grundstückseigentümer lag dem Bauausschuss zur Entscheidung vor. 

Waging a. See - Die Anlage soll sich auf einer öffentlichen Verkehrsfläche befinden. Das Vorhaben liegt im Geltungsbereich des Bebauungsplanes „Waging Südost“. Die Nachbarn haben zugestimmt. Auch der Bauausschuss erteilte dem Vorhaben das gemeindliche Einvernehmen und stimmte den isolierten Befreiungen von der Festsetzungen der Bauverbotszone und zum Sichtdreieck zu. Die beiden Flächen, auf denen die Wand errichtet werden soll, sind nämlich im Bebauungsplan als öffentliche Verkehrsflächen mit entsprechendem Sichtdreieck und einer Bauverbotszone versehen. Zwischenzeitlich wurde jedoch mit dem Umbau des ehemaligen Hotels Wölkhammer die Verbindung zwischen dem Haslacher Weg und der St2105 baulich getrennt, so dass kein Fahrzeugverkehr mehr stattfinden kann. Langfristig gesehen soll die Verbindung komplett getrennt werden, so dass auch kein Fußgänger- oder Radfahrerverkehr möglich ist. Dies hat das Staatliche Bauamt empfohlen, nachdem als Alternative eigens ein Fußgängerübergang bei der neuen Ampelanlage an der Einmündung „Lidl“ geschaffen worden ist. Die Stelle ist nur 350 Meter von der Einmündung Haslacher Weg entfernt. Aus den genannten Gründen unterstützt die Gemeinde den Bau der Lärmschutzwand. 

Keinerlei Einwände hatte der Bauausschuss zu der Errichtung einer Garage an ein bestehendes Wohnhaus in Unteraschau und stimmte der Abweichung von den festgesetzten Baugrenzen zu. Auch die Balkonerweiterung an einem bestehenden Wohnhaus im Steghäuslweg in Waging wurde unkritisch gesehen. Die Befreiung zur Überschreitung des Baufensters wurde gewährt.

Der Antrag eines Landwirtes aus Otting, nähe Biburg, zur Errichtung einer Rinderliegehalle für Milchvieh mit Melkroboter und Umbau des bestehenden Rinderstalles zu einer Fresshalle wurde positiv beurteilt.  Die bestehende Rinderhalle ist über 43 Meter lang und rund 14 Meter breit, der neue Stall soll 39 Meter lang und rund 17 Meter breit werden. Südlich des Neubaus soll ein Freilauf ohne Überdachung entstehen. Das Vorhaben ist im baurechtlichen Außenbereich und könnte privilegiert sein. Das zu prüfen obliegt der Genehmigungsbehörde.

In zwei Anträgen auf Vorbescheid wollten die Antragsteller unterschiedliche Fragen für zukünftige Bauvorhaben durch den Bauausschuss beantwortet haben. So ist in der Zwieselstrasse in Waging die Aufstockung eines Wohnhauses beabsichtigt. Der Antragsteller wollte wissen, ob die bisher angedachte Aufstockung um 1,20 Meter auf dann 6,50 Meter auch noch überschritten werden kann. Dies müsse man prüfen, so die Antwort des Ausschusses, denn die Höhe des zukünftigen Gebäudes müsse sich an der Umgebungsbebauung orientieren.

Komplexer stellte sich ein Antrag auf Vorbescheid aus Tettelheim, Gemarkung Otting dar. Dort ist eine Teilnutzungsänderung und ein Umbau des Wirtschaftsteils eines bestehenden Baunernhauses geplant. Entstehen sollen dort vier zusätzliche Wohnungen, drei Ferienwohnungen sowie drei Ferienzimmer.Eine der vier neuen Wohnungen soll von der Familie selber genutzt werden. Das Gebäude soll sich optisch am Bestand orientieren, zur Belichtung sollen Fenster eingebaut werden. Die Umnutzung hat keinen Ersatzbau an anderer Stelle zur Folge. Bauamtsleiterin Sabrina Stutz informierte den Ausschuss, dass mit dem kürzlich in Kraft getretenen Baulandmobilisierungsgesetz die zulässige Anzahl an Wohneinheiten neben der Betreiber und Elternwohnung von drei auf jetzt fünf erhöht wurde. Demnach ist der Einbau der drei Wohneinheiten neben Eltern- und Betreiberwohnung zulässig. Die drei geplanten Wohnungen dürfen fremdvermietet werden. Vorbehaltlich der Privilegierung sind auch die Ferienwohnungen und -zimmer zulässig. Das Vorliegen der Privilegierung prüft die Genehmigungsbehörde. Ob die geplante Baumaßnahme aus der Sicht des Denkmalschutzes zulässig ist, muss die Untere Denkmalschutzbehörde prüfen. Ebenso ist eine Änderung der Fassade durch den Einbau von Fenstern mit der Unteren Bauaufsichtsbehörde und der Denkmalschutzbehörde abzustimmen.

kon

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