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Zukunftstaugliche Modernisierung beschlossen

Neues Outfit für Sitzungssaal im Rathaus in Waging

So sieht der Sitzungssaal im Rathaus jetzt aus. 
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So sieht der Sitzungssaal im Rathaus jetzt aus. 

Der Sitzungssaal im Rathaus ist in die Jahre gekommen. Jetzt soll er modernisiert, optisch aufgewertet und mit moderner digitaler Technik ausgestattet werden. Nach Fertigstellung soll er vielfältig genutzt werden können und zukunftstauglich sein.  Das hat die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Waging am See in ihrer jüngsten Sitzung in der Alten Turnhalle beschlossen

Waging am See - Die letzte Neugestaltung des Sitzungssaales fand beim Rathausumbau 1999 statt. Damals stand die Verwendung des Saales für Gemeinderats- und Ausschusssitzungen im Mittelpunkt. Bereits in der Novembersitzung des Vorjahres hatte die Gemeinschaftsversammlung beschlossen, eine Planung für eine Neugestaltung und moderne Ausstattung erstellen zu lassen. Im Haushalt wurden für die Maßnahme 31.000 Euro eingestellt. Mit der Erstellung eines  Konzeptes wurden die Fachfirmen Officeaus Traunstein, zuständig für Möblierung und Ausgestaltung, und emtec aus Seebruck für Verwaltungsgemeinschaft Waging die medientechnische Ausstattung beauftragt. Thomas Strohhammer von Officeund  Georg Seil von Emtec waren nun nach Waging gekommen, um der Versammlung  die ersten Planungen vorzustellen.

Neue flexible Möbel für verschiedene Veranstaltungen

Nach Strohhammer soll der große Sitzungstisch entfernt und durch Einzeltische ersetzt werden. Strohammer hatte auch ein Modell eines möglichen Tisches mitgebracht, bei dem die Füße eingeklappt und damit die Tische gestapelt werden können. Die kleineren Einzeltische ermöglichen eine flexible Anordnung zum Beispiel als Tafelrunde mit freier Fläche in der Mitte, als Sitzungsvariante, zusammengefügt zu einem großen langen Tisch, als Trapez, als Insellösung in mehreren kleinen Tischgruppen oder als Reihenanordnung und -bestuhlung, ähnlich wie in einem Klassenzimmer. Somit könnte der Sitzungssaal nicht nur für Sitzungen und Besprechungen mit unterschiedlicher Teilnehmerzahl, sondern auch für Vorträge mit Reihenbestuhlung ohne Tische, Präsenzschulungen, Auszählungsraum bei Wahlen durch die Bildung von einzelnen Tischgruppen, Veranstaltungen mit Bildung von Arbeitsgruppen und Ähnlichem benutzt werden. Die jetzigen Stühle könnten laut dem Planer weiter genutzt werden, eventuell könnte man die Überzüge erneuern. 

Medientechnik wird aufgerüstet - Saal künftig für Hochzeiten oder auch Webinare

Neben der  Erneuerung der Möblierung soll der Sitzungssaal auch optisch aufgewertet  und durch den Einbau einer abgehängten Decke die Akustik und die Beleuchtung verbessert werden.  Der Bodenbelag wird überholt und der Raum gemalert. Nach dieser „Verschönerungskur“ wäre der Raum auch für repräsentative Veranstaltungen wie beispielsweise Trauungen in größerem Rahmen oder  Ehrungen geeignet. Auch die Medientechnik wird aufgerüstet, so dass dort auch Webinare und Videokonferenzen für einen größeren Teilnehmerkreis, die Zuschaltung von Experten während der Sitzungen, Vorträge mit Präsentationen, Filmvorführungen in kleineren Kreisen möglich sein werden. Von den von Georg Seil vorgestellten Varianten zur Medientechnik haben sich die Mitglieder der Gemeinschaftsversammlung für die Variante „manuelle Bedienung“ (Tasten, Fernbedienung und ähnliches) entschieden. Die Zentrale der Medientechnik soll in zwei Sideboards untergebracht werden. Mittels eines leistungsstarken Beamers werden die Präsentationen auf der frontseitigen Wand zu sehen sein.

Finanzrahmen kann wohl eingehalten werden

Für den Sitzungsbetrieb gibt es zusätzlich einen Vorschaumonitor auf einem Rollständer, auf dem das vorsitzende Gremium die Präsentationen verfolgen kann. Der Waginger Gemeinderat Karl-Heinz Neumann (CSU) wollte von Seil wissen, ob nicht die Installation von zwei Bildschirman an den Seitenwänden die bessere Lösung wäre als ein zentraler Bildschirm. Die Raumform würde diese Lösung nicht hergeben, so Seil. Bei einer Sitzungsanordnung wären die Blickwinkel auf die seitlichen Monitore ungünstig. Gemeinderat Georg Huber (ÖDP/PFW) stellte die Frage nach den Kosten der geplanten Maßnahmen. Er würde nur zustimmen, wenn die Kosten im Rahmen blieben. Wenn sie zu hoch wären, sollte man überlegen, ob man wirklich alle Neuerungen brauche. Genaue Kosten wurden von den Planern nicht genannt, Bürgermeister Baderhuber meinte aber, dass der im Haushalt eingestellte Finanzrahmen von 31.000 Euro im Großen eingehalten werden könne. Dies sei ein schlüssiges Gesamtkonzept, aus dem man jetzt nicht wieder einiges herausbrechen sollte.  

kon

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