Aufstellungsversammlung der CSU in Waging am See

Neujahrsempfang: Mit 20 Kandidaten geht die CSU ins Rennen

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Waging am See - Für die Kommunalwahl am 15. März schickt die CSU bei ihrer Aufstellungsversammlung vierzehn Männer und sechs Frauen ins rennen.

Meldung im Wortlaut:


Die Aufstellungsversammlung, bei der der CSU-Ortsverband Waging am See seine insgesamt 20 Gemeinderatskandidaten für die Wahlen am 15. März vorstellte und nominierte, fand heuer erstmalig im Rahmen eines Neujahrsempfangs im Strandkurhaus Waging statt und stieß im voll besetzten Lokal auf eine Resonanz, von der andere Partei-Gruppierungen wohl nur träumen. 

„Mit Waging verwurzelt“

Dort begrüßten CSU-Ortsvorsitzender Karl Heinz Neumann und der Bürgermeister der Marktgemeinde, Matthias Baderhuber, die Gäste und stießen mit ihnen auf ein gutes neues Jahr an. Ein Grußwort richtete auch die Bezirksrätin Annemarie Funke, die zugleich Geschäftsführerin der Lebenshilfe und daher „mit Waging verwurzelt“ ist, an die Versammlung. Dabei informierte sie auch über das neue Wohnheim der Lebenshilfe an der Strandbadallee. „Das alte wird abgerissen und ein neues Haus mit 16 Plätzen errichtet, im Herbst 2021 soll es fertiggestellt sein.“ 


Viele große Aufgaben

Bürgermeister Baderhuber (CSU), der ja auch erst seit einigen Monaten im Amt ist, würde sich freuen, mit der Unterstützung einer möglichst starken Fraktion aus Mitgliedern der CSU die Gemeinde auch im Sinne künftiger Generationen entwickeln zu können. Es stünden viele große Aufgaben an. Angesichts der ausgewogenen Liste zeigte er sich zuversichtlich, dass es gelingt mit dieser großartigen Mannschaft eine verantwortungsvolle und generationengerechte Gemeindepolitik zu gestalten. Daher wünschte er ihnen, möglichst viele Stimmen auf sich zu vereinen. 

„Für den Erhalt der schönen und lebenswerten Marktgemeinde“

In einem lockeren Interview mit Traunreuts Kulturreferentin Steffi Gampert stellten sich die Kandidatinnen und Kandidaten nach den Ansprachen vor, ehe man unter der Federführung des Hausherrn und des aktuell noch amtierenden Gemeinderats, Andreas Barmbichler, zur Wahl schritt. Dabei standen dem Wahlleiter Barmbichler nicht nur CSU-Schriftführer Lorenz Mayer, sondern mit Annemarie Funke auch ein regionalpolitisches Schwergewicht zur Seite. Insgesamt sind zwanzig Kandidaten gelistet. Hinzu kommen zwei Ersatzkandidaten. „Dies ist das stolze Ergebnis von vielen Monaten Vorbereitungsarbeit“, sagte Karl Heinz Neumann. Während es sich bei den Frauen ausschließlich um kommunalpolitische Neulinge handelt, finden sich unter den Herren auch einige sehr Erfahrene. Auf der Gemeinderatsliste trifft man Bürger aus verschiedenen Ortsteilen, junge und ältere Kandidaten und Alteingesessene ebenso wie Neubürger an. Viele von ihnen bringen sich in Vereinen ein. Nicht nur das Alter, auch das berufliche Spektrum der Kandidaten ist breit gefächert. Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass sie sich „für den Erhalt der schönen und lebenswerten Marktgemeinde“ einsetzen und all jene Themen aufgreifen möchten, die den Ort und dessen Gestaltung positiv beeinflussen, damit er auch für junge Leute und junge Familien attraktiv bleibt. Zudem will man sich für die Zukunftsaufgaben im Tourismus rüsten. Das geht nicht ohne intakte Umwelt und Landwirtschaft, also nicht ohne ein schönes und gepflegtes Landschaftsbild und ohne einen sauberen See, der Badewasserqualitäten erfüllt. Und damit natürlich auch nicht ohne Menschen, die sich im neuen Ratsgremium für ein reges soziales und kulturelles Leben und eine gute Infrastrukturausstattung stark machen wollen. Denn allen ist durchaus bewusst, dass in einer Kommune ein Rad ins andere greift.

Die Liste, die Schwung und Drive verspricht

So votierten alle 34 wahlberechtigten CSU-Mitglieder für die vorgeschlagene Gemeinderatsliste, die auch für parteilose Bewerber offenstand. Und auf dieser Liste, die Schwung und Drive verspricht, finden sich neben 14 Männern auch 6 Frauen, die vor und hinter den Kulissen engagiert sind. Darunter auch eine Frau, die aus der Landwirtschaft kommt und sich für deren Belange einsetzen will. Eine andere engagierte Frau möchte mit ihren Erfahrungen im gastronomischen und touristischen Bereich die Arbeit im Ratsgremium in den nächsten sechs Jahren bereichern und dafür sorgen, dass der Tourismus, der in Waging nach wie vor eine wichtige Rolle spielt, auch im Ratsgremium das Gewicht behält, das er braucht, um zukunftsfähig zu bleiben. Andere Bewerber stellten die Baupolitik der Gemeinde mit weiteren Ausweisungen von Bauland sowie eine moderate und bedarfsgerechte Siedlungsentwicklung in den Fokus, während andere ihren Schwerpunkt vorwiegend in der Innenverdichtung sehen und sowohl den Ortskern als auch den innerörtlichen Einzelhandel beleben möchten. Weitere Bewerber sprachen sich für das Schaffen von bezahlbarem Wohnraum, für die Verbesserung von Freizeitangeboten für junge Leute sowie für die Stärkung des Ehrenamtes und der Vereine aus. Eine Einrichtung, auf der auch weiterhin das Augenmerk liegen soll, waren die Gemeindewerke, die mehrfach genannt worden sind.

Die Kandidaten nach Reihenfolge:

  1. Karl Heinz Neumann 
  2. Sabrina Seehuber
  3. Michael Lamminger
  4. Moritz Seehuber
  5. Stefan Thums
  6. Sandra Weidenspointner
  7. Michael Meier- Rackerseder
  8. Christine Schuhegger
  9. Bernhard Greindl
  10. Ulrich Heigermoser
  11. Petra Tanner
  12. Claus Egger
  13. Manuela Ostermann
  14. Stefan Maier (Unteraschau)
  15. Eduard Gruie
  16. Wolfgang Bork
  17. Maximilian Fürst
  18. Roland Neumann
  19. Susanne Schuhbeck
  20. Benno Weidenspointner

Ersatzkandidaten: 

Andreas Seehuber, Lydia Wembacher

Pressemeldung der CSU

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