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Der Abschluss war der „Höhepunkt“

Waginger Grundschüler besuchten die Waginger Feuerwehr

Einmal einen richtigen Schutzanzug anziehen mit Unterstützung von Feuerwehrmann Andreas Ostermann.
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Einmal einen richtigen Schutzanzug anziehen mit Unterstützung von Feuerwehrmann Andreas Ostermann.

Der „Höhepunkt“ dürfte der Abschluss gewesen sein! Mit Blaulicht und Martinshorn wurde mit den Feuerwehrfahrzeugen bei der Waginger Grundschule vorgefahren und die Schulkinder und auch die Lehrerinnen standesgemäß vom „Tag bei der Waginger Feuerwehr“ verabschiedet. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Waging a. See - So manches Kind konnte sich dann auch nur schwer von der Feuerwehr trennen und hätten wohl noch mal gerne eine Runde durch die Waginger Straßen „gedreht“. Mit dem Hinweis der Lehrkräfte: „Ihr braucht nur wenn ihr alt genug seid zur Feuerwehr zu gehen“ sind hoffentlich auch einige zukünftige Brandschützer unter den Schülern und Schülerinnen vertreten.

Es wurde aber auch an diesem Vormittag vor den Schulferien einiges am Waginger Feuerwehrhaus geboten. Gemeinsam mit den Lehrerinnen Frau Lapper, Frau Eberherr und Frau Gerold begrüßten die beiden dritten Klassen der Grundschule die anwesenden Feuerwehrmänner. Kommandant Michael Schramke, Vorsitzender Andreas Ostermann, sowie Anton Groschack, Maximilian Huber, Janis Perschl, Martin Perschl und Thomas Pfeffer hatten dann auch ein umfangreiches Programm zu bieten.

Die Besichtigung der Einsatzfahrzeuge vom Einsatzleitwagen über das Hilfeleistungslöschfahrzeug bis zum Tanklöschfahrzeug, welche alle über unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände verfügen und somit verschiedenste Einsatzaufgaben haben, waren schon mal ein erstes „Highlight“ für die Jungen und Mädchen. Auch die Fahrt mit der Drehleiter in über 30 Meter luftige Höhe und der Blick über Waging musste natürlich mit dabei sein. Die medizinische Ausrüstung der Ersthelfergruppe „First Responder“ wurde genau so inspiziert wie die Wasserentnahme mittels Standrohr aus einem Unterflurhydranten. Einmal einen „richtigen“ Feuerwehrschlauch in der Hand zu haben und die Schutzausrüstung mit Feuerwehrhelm, Einsatzjacke und -hose anzuziehen, zählte dann natürlich auch zu den besonderen Erlebnissen. Auch das richtige Absetzen eines Notrufes, das Gespräch mit einem Leitstellendisponenten und die anschließende Alarmierung der Feuerwehr gehörte zum Programm. Natürlich wurde auch darauf hingewiesen, dass man „nicht einfach so zum Spaß“ den Notruf 112 wählen darf, im Ernstfall es aber immer besser ist die Feuerwehr so bald wie möglich zu verständigen.

Vieles gab es in den Vitrinen im Feuerwehrmuseum zu sehen.

Erstaunt waren die Besucher, dass es in Bayern nur sieben Berufsfeuerwehren gibt und überall anders ehrenamtliche Männer und Frauen ausrücken. Diese müssen dem Arbeitsplatz entschwinden, das Mittagessen stehen lassen, oder in der Nacht natürlich auch das Bett schnellstmöglich verlassen, wenn der tragbare Funkwecker piepst oder die Sirene heult. Um schnellstmöglich mit ausreichenden Kräften vor Ort zu sein gibt es in der Marktgemeinde auch nicht nur in Waging eine Freiwillige Feuerwehr, sondern auch in den Ortsteilen Gaden, Nirnharting, Otting und Tettenhausen.

Geschichtliches über die Entwicklung der Feuerwehr wie Feuerwehrhelme und -mützen verschiedenster Länder und Epochen, Fahnen, historische Pumpen, Bekleidungen und Ausrüstungsgenstände, Feuerwehrmodelle und sogar einen alten – immer noch funktionierenden Feuermelder - gab es dann im Feuerwehrmuseum und in der Eingangshalle zu sehen. Was durfte natürlich nicht fehlen? Ein Rundgang durch das Feuerwehrhaus bei welchem die wichtigsten Räume wie Einsatzzentrale, Atemschutzwerkstatt, Schlauchturm und Schlauchlager und Jugendraum besichtigt wurden. Dass die Feuerwehr mit dem Schulungsraum auch über ein „Klassenzimmer“ verfügt, sorgte für großes Erstaunen bei den jungen Besuchern. Natürlich durfte auch die Atemschutzkriechstrecke ausgiebig „getestet“ werden. „Da kommt man ja ganz leicht durch“, gab es da von den ein oder anderem Kind zu hören. Der Hinweis der Lehrkräfte, dass die Feuerwehrmitglieder da natürlich mit dem kompletten Schutzanzug und dem Atemschutzgerät durchkrabbeln müssen, sorgte dann doch für ehrfürchtiges Staunen.

„Zwischendurch“ fand dann genau beim Erklären des Notrufes auch noch ein „richtiger“ Feuerwehreinsatz statt. Als die ankommenden aktiven Einsatzkräfte innerhalb kürzester Zeit in die Einsatzkleidung schlüpften und schnellstens nach der Alarmierung ausrückten, war das „Erlebnis Feuerwehr“ natürlich noch eindrucksvoller. Und vielleicht war ja doch der oder die künftige Einsatzkraft unter den jungen Besuchern mit dabei – oder auch unter den Eltern, wenn die Kinder daheim vom Tag bei der Feuerwehr berichten. Die Waginger Feuerwehr würde sich über zusätzliche ehrenamtliche Verstärkung in ihrem Team selbstverständlich freuen.

Pressemeldung von Thomas Pfeffer, FF Waging am See

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