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Verwaltungsgemeinschaft Waging, Taching, Wonneberg

So groß ist das Plus aus dem Wirtschaftsjahr 2021

Sitzung VG Waging a. See
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Vorne die Bürgermeister der VG (.(v.l.n.r.): Stefanie Lang (Taching), Matthias Baderhuber (Waging am See), Martin Fenninger (Wonneberg)

Die Verwaltungsgemeinschaft (VG) Waging a. See, Taching a. See und Wonneberg hat das Wirtschaftsjahr 2021 mit einem Plus von rund 170.000 Euro abgeschlossen. 

Waging a. See - Dies Summe wurde dem Vermögenshaushalt zugeführt. Der Umlagebeitrag je Einwohner wurde für 2023 mit 187,18 Euro festgelegt und ist damit geringfügig niedriger als in diesem Jahr mit 187,60 Euro. Die Verwaltungsgemeinschaft ist schuldenfrei. Eine Investitionsumlage muss in 2022 nicht erhoben werden, da die aktuell vorhandenen Rücklagen in Höhe von jetzt rund 222.000 Euro zur Deckung der Investitionsausgaben ausreichen.

Das Haushaltsjahr 2021 wurden mit einem Gesamthaushalt von rund 2,52 Millionen Euro abgeschlossen. Dies waren rund 143.000 Euro mehr als eingeplant. Davon entfielen rund 2,3 Millionen auf den Verwaltungshaushalt und rund 210.000 Tausend auf den Vermögenshaushalt, dem bei der VG eine untergeordnete Rolle zukommt. Das Plus von rund 170.000 Euro im Verwaltungshaushalt ist größtenteils auf Minderausgaben von 67.000 Euro bei den Personalkosten und von rund 65.000 Euro bei Sach- und Verwaltungskosten zurückzuführen, so Kämmerer Bernhard Kraus. Der Verwaltungshaushalt hat sich zu rund 84 Prozent aus den Umlagen der VG-Mitgliedsgemeinden finanziert. Die Ausgaben im Vermögenshaushalt dienten vorrangig der Neuausstattung des Sitzungssaal (rund 66.000 Euro) und der IT-Ausstattung des Rathauses (rund 59.000 Euro). Die Rechnungsprüfer der VG Georg Huber (Waging), Werner Reith (Taching) und Josef Mayr (Wonneberg) haben den Haushaltsabschluß geprüft und nur wenige Beanstandungen gehabt, die der Kämmerer ausräumen konnte. Bemängelt haben sie unter anderem dass  Überstunden und Resturlaub bei den Angestellten in 2021 immer noch hoch waren. Die Jahresrechnung 2021 wurde von der VG-Versammlung einstimmig festgestellt. Dem 1. Gemeinschaftsvorsitzenden Bürgermeister Matthias Baderhuber wurde die Entlastung erteilt. Damit ist das Haushaltsjahr 2021 der VG abgeschlossen.

Für das kommende Jahr 2023 ist ein Gesamthaushalt der VG von rund 2,52 Millionen Euro eingeplant. Davon entfallen rund 2,43 Millionen auf den Verwaltungshaushalt. Finanziert wird dieser durch die VG-Umlage mit rund zwei Millionen, der Rest sind sonstige Einnahmen wie Zuweisungen vom Land Bayern oder Verwaltungsgebühren. Über achtzig Prozent der Ausgaben im Verwaltungshaushalt sind Personalkosten, ein Wert ähnlich dem des laufenden Jahres. Tarifsteigerungen wurden nur geschätzt, da noch keine sicheren Zahlen vorliegen. Es wird davon ausgegangen, dass der derzeitige Stellenbestand ausreichend ist und keine weiteren Stellenzuwächse notwendig sind. Daher sind auch keine gravierenden Anstiege in der Verwaltungsumlage zu erwarten. Lineare Anstiege werden aber aufgrund der steigenden Inflation nicht zu vermeiden sein. Für Sach- und Betriebsaufwendungen wurde ein Betrag von 435.000 Euro eingeplant. Dies sind fast 30.000 Euro mehr als für 2022 eingeplant. Die Summe ist für EDV-Kosten notwendig und berücksichtigt die erwartenden Preissteigerungen bei der Software und Softwarepflege. Auch die Ansätze für die Energiekosten (Strom und Gas) wurden erhöht. Der Vermögenshaushalt beläuft sich auf rund 98.000 Euro. Mit rund 93.000 Euro ist der weitaus größte Teil der Mittel für den Austausch von PC-Arbeitsplätzen veranschlagt. Insgesamt zeichnet sich nach Einschätzung der Verwaltung auch für 2023 eine problemlose Haushaltsabwicklung ab.

Nach der Präsentation des Entwurfs der Haushaltsplanung durch Geschäftsleiter Franz Röckenwagner hat die Gemeinschaftsversammlung den Erlass der Haushaltssatzung mit Haushaltsplan für 2023 erlassen. Ebenso wurde beschlossen das auf die Erstellung eines Finanzplanung bis 2026 verzichtet wird.

kon

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