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Auszeichnung für hervorragende Jugendarbeit

Waginger Ruderverein kommt gut durch die Krise

Der neue Dreier des Waginger Ruderverein startet zu seiner Jungfernfahrt - besetzt mit zwei Ruderern wegen der geltenden Abstandregelungen.
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Der neue Dreier startet zu seiner Jungfernfahrt - besetzt mit zwei Ruderern wegen der geltenden Abstandregelungen.

Waging - Entgegen dem Mitgliederschwund vieler Sportvereine, steht der Waginger Ruderverein mit einem leichten Zuwachs der Mitgliederzahlen im Jahr 2020 da.

Diese erfreuliche Entwicklung konnte der 1. Vorsitzende bei der jährlichen Jahreshauptversammlung, welche diesmal per Videokonferenz stattfand, seinen Mitgliedern verkünden.

Die Corona-Pandemie traf jedoch auch die Ruderer hart: lange Zeit war kein Rudern möglich, dann nur eingeschränkt in Kleinbooten und auch die vereinseigene Regatta „Rupertipokal“ und die „Wasserspiele“ mussten letztes Jahr abgesagt werden. Dennoch konnte man mit der mittlerweile 11. Corona-Ruderordnung und einem umfassenden Hygienekonzept den Mitgliedern ein sicheres Rudern ermöglichen: Insgesamt wurden so im Jahre 2020 knapp 18000 km gerudert, statt wie in den Vorjahren 30000 km, wie Stefan Huber, Stellvertretender Vorsitzender Verwaltung, feststellte.

Sportvorstand Michael Rosemann organisierte im letzten Jahr zwei Erwachsenenanfängerkurse, ein Kurs mit Rekordbeteiligung und ein Kurs fand wegen der geltenden Abstandsregeln als Kurs im Einer statt. Ruderwart Uli Höfer führte erfolgreich die Einer- und Steuermannsprüfung – eine vereinsinterne Fortbildung für Neuzugänge- durch. Besonders erfreulich ist die Entwicklung im Kinder- und Jugendbereich: Shania Ghandour und Theresa Kunisch boten für Kinder ab 8 Jahre regelmäßige Ruderkurse an und konnten mit verschiedenen Aktionen die Kinder und Jugendlichen auch während der Lockdownphasen bei Laune halten. So erhielt der Waginger Ruderverein für seine erfolgreiche Jugendarbeit den Preis „Aufsteiger des Jahres 2019“ der Klaus-Dahms-Stiftung im März 2021 verliehen. Im Bereich Leistungssport überzeugte Lukas Reim für den Österreichischen Ruderverband mit dem 5. Platz bei der U23 EM und dem 13. Platz bei der EM in der offenen Klasse. Toni Schmid und Louis Wolf, die derzeit vor allem im Doppelzweier trainieren, durften nur auf der Internationalen Regatta in Villach starten, wo sie im Auswahlachter des Bayerischen Ruderverbandes siegten.

Bürgermeister Matthias Baderhuber lobte in seinen Grußworten die vorbildliche Jugendarbeit des Rudervereins und dankte den Verantwortlichen für die immer gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Waging.

Sylvia Januszewski erstellte den Kassenbericht des Vereins, der von Kassenprüferin Andrea Buchecker geprüft wurde. Der Verein steht mit einem soliden, ausgeglichenen Haushalt da. Im Jahr 2020 wurde ein neuer Renneiner im Wert von 10.000 Euro für den Leistungssport gekauft. Für den Breitensport wurde ein neuer Renngigdreier angeschafft, welcher aufgrund des Fertigungsstillstands in der Bootswerft nun erst ein Jahr später geliefert wurde und seit Beginn dieses Jahres den Mitgliedern zur Verfügung steht. Das 13.500 Euro teure Boot trägt den Namen „Volker“, benannt nach dem ehemaligen Vereinsvorsitzenden Volker Gruhl. Im Jahr 2021 soll die Erneuerung des Bootssteges erfolgen. Die Mitgliederversammlung genehmigte die Bildung von Rücklagen für den 2. Bauabschnitt des Bootshauses (Heizung, Sanitärräume), den Kauf von Booten und der Erneuerung des Außenbootsmotors des Motorbootes. Mit Sigrun Thaler wurde eine neue Kassenwartin einstimmig gewählt. Der Vorsitzende dankte Sylvia Januszewski für ihre geleistete Arbeit.

Für das Jahr 2021 sind wie in den Vorjahren Anfängerkurse für Kinder und Erwachsene geplant und im September eine Rettungsübung mit den Wasserwachten, der Feuerwehr und der Polizei Laufen. Anmeldungen zu den geplanten Kursen werden bereits entgegengenommen.

Pressemitteilung Waginger Ruderverein e.V.

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