Ruperti-Pokal bleibt in Waging

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Startaufstellung der Gig-Boote

Waging/Taching - Nachdem der Morgennebel dem Sonnenschein gewichen war, stand der Durchführung der 4. Ruperti-Pokal Breitensport-Regatta auf dem Tachinger See nichts mehr im Weg.

Aufgrund von Terminüberschneidungen war die Gesamtteilnehmerzahl zwar etwas geringer als im Vorjahr, aber die Teilnehmer kamen dafür teils von wesentlich weiter her angereist. So konnte Regattaleiter Albert Krumscheid am Samstag bei der Wettkampfbesprechung nicht nur Teilnehmer bayerischer und nahegelegener österreichischer Vereine begrüßen, sondern auch Ruderer aus Leipzig und Mannheim. Die 19 km lange Strecke mit zwei Wenden und einer Engstelle zwischen den beiden Seen im Bereich Brücke präsentierte sich bei Windstille spiegelglatt. Beim Ruperti-Pokal kann Jeder mit Jedem ins Boot steigen und nach einem Bonussystem bei dem das Mannschaftsalter und die Anzahl der Frauen im Boot eine Rolle spielen, wird die effektiv gefahrenen Zeit für die Endwertung umgerechnet. Jede gemeldete Mannschaft möchte somit nicht nur ihr Rennen gewinnen, sondern kann wertvolle Punkte zur Vereinswertung um den von Marktgemeinde Waging gestifteten Wanderpokal Ruperti-Pokal beitragen.

Pünktlich um 11 Uhr wurden acht Rennvierer von Schiedsrichter Michael Rosemann, der im vergangenen Jahr erfolgreich die Schiedsrichterprüfung des Deutschen Ruderverbandes abgelegt hat und seither offiziell zu den nationalen Schiedsrichtern Deutschland gehört, gestartet. Zehn Minuten später startete das mit elf Booten am stärksten besetzte Feld der Gig-Vierer. Bei den Rennvierern der Erwachsenen siegte eine Renngemeinschaft aus Leipzig und Mannheim und auch bei den Junioren fuhr ein Boot aus Leipzig auf den ersten Platz. Hier konnte der Waginger RV mit Elena Mühlbacher, Hanna Lampersperger, Lukas Reim, Amadé Wagner und Steuerfrau Luisa Richter auf Platz drei punkten. Bei den Gig-Booten wurde es äußerst spannend. In der Endwertung erreichten Ines Nachtnebel, Lorenz Berger, Achim Budemann, Hermann Harbeck und Steuerfrau Christina Spann einen sehr guten vierten Platz. Der hart erkämpfte Sieg ging ebenfalls an den Waginger RV mit den Ruderern Mario Reim, Monika Linde, Albert Krumscheid, Anke Molkenthin und Steuerfrau Anita Seehuber.

Etwas einfacher hatten es da die Jungen und Mädchen des Waginger RV Punkte für die Vereinswertung zu holen, die ohne Gegenmeldung im Alleingang aber dennoch mit einer respektablen Leistung eine verkürzte Strecke absolvierten. Somit hießen die Sieger dieser Abteilung Verena Lechner, Zeno Bode, Jonas Richter, Shania Ghandour und Steuerfrau Manuela Fenninger.

Auch beim Zusatzrennen über fünf Kilometer ging es noch einmal heiß her. Die Damen des Waginger RV mussten sich zwar hinter dem Boot aus Salzburg mit Waginger Steuerfrau mit dem zweiten Platz im Vier-Boote-Feld zufrieden geben, aber dafür sahen Melanie Strasser, Laura Bissen, Katrin Kraft, Christina Spann und Steuermann Zeno Bode optisch am ansprechendsten aus.

Nicht nur in den Booten wurde zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen. An Land hatten sich die Damen am Kuchenbuffet unter Leitung von Heidi Kühnhauser und die Herren am Grill unter Leitung von Alois Perschl einmal mehr selbst übertroffen und zudem alle Hände voll zu tun, die hungrigen Ruderer und Zuschauer mit den angebotenen Köstlichkeiten zu versorgen. Ein Ruderer fasste es inhaltlich völlig korrekt zusammen: „Ich kenne keine Regatta wo es eine bessere Verpflegung als in Waging gibt!“ Aufgrund des herrlichen Wetters wurden kurzfristig die Bierbänke aus dem Festzelt zum Essen in die Sonne gestellt und so die Zeit bis zur Siegerehrung überbrückt und genossen.

Nachdem bei der Siegerehrung die Sieger ihre Urkunden und Siegermedaillen in Empfang genommen hatten, verkündete der Vorsitzende Holger Osterkamp die Vereinswertung. Zum ersten Mal konnte der Waginger RV die Vereinswertung gewinnen und so bleibt der Ruperti-Pokal für ein Jahr in Waging. Der Waginger RV wird im kommenden Jahr versuchen ihn zu verteidigen, aber viele Vereine haben bereits angekündigt auch 2014 gerne wieder mit dabei zu sein und ihrerseits zu versuchen dies zu verhindern.

Pressemeldung Waginger Ruderverein

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