Wahre Alternativen: BHKW, Pellets und Holz

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Freilassing - Die Gegner eines Biomasse-Heizkraftwerkes für Freilassing haben am Montag alternative Energieversorgungen für einzelne oder mehrere Haushalte vorgestellt.

Im Keller eines Freilassinger Unternehmensgebäude läuft das, was sich Bezirkskaminkehrermeister Wolfgang Wagner für jeden einzelnen Freilassinger vorstellen könnte: ein Blockheizkraftwerk (kurz BHKW). Die 21-KW-große Anlage versorgt mehrere Büros und Firmen mit Strom und Wärme. Für die Unternehmer habe sich die Investition von 50.000 Euro gelohnt. Das BHKW soll sich in fünf Jahren amortisieren, also tragen.

Durch Umrüstung eines Einfamilienhauses auf BHKW-Technik, Solaranlage und Pelletsheizung könnte das Haus energieautark betrieben werden. Für Wolfgang Wagner durchaus eine Alternative zum Anschluss an das geplante Biomasse-Heizkraftwerk in Freilassing. Die Kosten dafür beliefen sich laut Informationen der Stadt auf 18.000 Euro. Zu viel Geld dafür, dass nicht der Bürger, sondern die Stadt den Nutzen habe, sagte Wagner. "Entscheidet sich der Bürger für ein BHKW mit Solaranlage und Pelletsheizung wirtschaftet er nur für sich." Natürlich müsse er investieren, bekomme aber auch Förderungen und nach einer gewissen Laufzeit auch einen Gewinn.

Das wollen die Gegner des Biomasse-Heizkraftwerkes den Bürgern vermitteln. Sie wollen ihnen sämtliche Alternativen aufzuzeigen, die es mit regenerativen Energien gibt. Deshalb soll die Fragestellung des angestrebten Bürgerbegehrens auch deutlich verständlich gestellt werden. Die Entscheidung, wie sie genau lauten soll, fällt kommenden Montag.

red-bgl24/cz

Alles weitere zum geplanten Biomasse-Heizkraftwerk finden Sie hier.

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © cz

Zurück zur Übersicht: Rupertiwinkel

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser