Prüfung für Wehr am Hammerauer Mühlbach?

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Das von Gemeinderat Strobl beanstandete Wehr

Ainring - Für  ziemlich baufällig hält  ÜPW-Fraktionssprecher Martin Strobl das Schleusenbauwerk am Hammerauer Mühlbach in Höhe des Wasserkraftwerks Stahlwerk Annahütte.

Er forderte in der Gemeinderatssitzung eine Überprüfung des Wehrs und stellte einen entsprechenden Antrag. Wie Stobl hinwies, hätten die jüngsten Hochwasserereignisse Anfang Juni gezeigt. Wie wichtig weitblickender und vorausschauender Hochwasserschutz sei. An der Saalach hätte man „mehr als hundertjähriges“ Hochwasser mit einer Durchflussmenge von bis zu 1,2 Millionen Litern pro Sekunde erleben müssen.

Grundsätzlich sei festzustellen - so der Antragsteller – dass am Dreistufenwehr der Hammerauer Mühlbach als Kanal in Richtung Stahlwerk Annahütte abgeleitet werde. Normalerweise fließe  dabei etwa 26 Kubikmeter durch den Kanal. Am Wasserkraftwerk des Stahlwerkes selbst werde der größte Teil dieser Wassermenge zur Stromproduktion genutzt. Über eine Schleusenanlage werde der Hammerauer Mühlbach im Normalfall mit Zirka 4,9 Kubikmeter Wasser geregelt versorgt.

Wie Martin Strobl weiter informierte, sei beim Hochwasser am 1./2.Juni dieses Jahres  der Hammerauer Mühlbach mit Hilfe der angesprochenen kleinen Schleusenanlage am Wasserkraftwerk bis auf eine minimale Restwassermenge komplett abgesperrt, um das Hochwasser im Bereich Freilassing nicht zu verschlimmern. Die Absperrung habe gut funktioniert, wovon er sich persönlich überzeugen konnte. „Mir fiel jedoch auf, dass das Schleusenbauwerk sehr baufällig ist. Die Schleuse selbst besteht aus zirka 15 Zentimeter dicken Holzbohlen. Diese dürften bereits einige Jahre alt sein. Besorgniserregend  ist vor allem der Zustand der Fundamente“, so der Fraktionssprecher. Zusammenfassend  mache die Schleuse einen sehrschlechten Gesamteindruck und erscheine  baufällig. Große Risse „zieren“ das Betonfundament und zeigen, dass offensichtlich seit längerer Zeit keine Unterhaltsmaßnahmen mehr getroffen worden seien. Sogar Löcher seien im Betonfundament zu erkennen.

Strobl stellte aus diesem Grund den Antrag, die Gemeindeverwaltung werde gebeten, umgehend und vordringlich zu prüfen und in der nächsten Gemeinderatssitzung mitzuteilen, wer für den Unterhalt und die sicherheitstechnische Prüfung dieser Schleuse zuständig sei – sowie – wann die letzte Prüfung dieser Schleuse erfolgt sei und wer diese durchgeführt habe. Seinem Antrag fügte Martin Strobl an, er möchte wissen, wann die nächste Prüfung stattfinde bzw. in welchem Turnus die Schleuse geprüft werde.

Abschließend verdeutlichte er, sollten keine aktuellen Untersuchungen für die Schleuse vorliegen, so beantrage er hiermit die Durchführung selbiger. Sofern bautechnische Mängel  an der Schleusenanlage festgestellt würden, beantrage er, dass diese unverzüglich vom Unterhaltspflichtigen zu beheben seien.

Pressemitteilung ÜPW

Quelle: BGland24.de

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