Feuerwehr empfängt Friedenslicht

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In der Geburtsgrotte in Bethlehem wird es entzündet, das Symbol des Weihnachtsfriedens. Am kommenden Freitag, 20.12. um 19 Uhr wird es auf dem Stadtplatz in Tittmoning von der Jugendfeuerwehren aus Oberösterreich an die Buben und Mädchen der Feuerwehrjugend aus dem Landkreis Traunstein weitergereicht.

Tittmoning - Die Feuerwehren im Landkreis Traunstein beschließen das Jahr alljährlich mit einer ganz besonderen Aktion – mit der Entgegennahme des Friedenslichts aus Bethlehem.

Bei einer Feierstunde in Tittmoning am kommenden Freitag überreichen Jugendfeuerwehrler aus Oberösterreich die in Bethlehem entzündete symbolische Friedensflamme an Buben und Mädchen von Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Traunstein. Zum 14. Mal bereits kommen die Feuerwehranwärter beiderseits der Landesgrenzen in der Salzachstadt zusammen und schenken einander die Friedensflamme, die von der Geburtsstadt Jesu aus in ganz Europa verteilt wird. Die Feierstunde zur Übergabe findet am Freitag um 19 Uhr auf dem Stadtplatz in Tittmoning statt.

Durch die Stafette von Israel über Oberösterreich nach Südostbayern und in den Landkreis Traunstein wird das Symbol des Weihnachtsfriedens rechtzeitig vor Heiligabend in der gesamten Region verbreitet. Vor vier Wochen wurde das Friedenslicht in Bethlehem vom 12-jährigen Michael Weixlbaumer, dem sogenannten Friedenslichtkind, in jener Grotte entzündet, die der Überlieferung nach der Geburtsort Jesu Christi ist. Begleitet von seiner Mutter Johanna und rund 200 Pilger durfte Michael das Weihnachtssymbol persönlich abholen und nach Linz (Österreich) bringen. Friedenslichtkind Michael ist seither Botschafter und Überbringer des leuchtenden Weihnachtssymbols.Der 12-Jährige kommt aus Kematen a. d. Krems. Er ist ein besonders engagierter Jugendfeuerwehrler der Feuerwehr Achleiten und wurde deshalb als Friedenslichtkind 2013 ausgewählt. „Ich verteile jedes Jahr mit meinen Kameraden am Heiligen Abend das Friedenslicht und freue mich, dass wir dabei viel Geld für Bedürftige sammeln.“

Besonders stolz ist Michael darauf, dass er beim Hochwasser in seiner Gemeinde im Feuerwehrdepot mithelfen durfte. „Mir ist es wichtig, dass ich anderen Leuten helfen kann, weil ich glaube, dass man miteinander mehr weiterbringt“, sagt der begeisterte Jugendfeuerwehrmann. Die Feuerwehrjugend aus dem Bezirk Linz-Land sammelt seit Jahren bei der Friedenslichtverteilung die meisten Spenden für die Hilfsaktion „Licht ins Dunkel“.  Als Klassensprecher der Klasse 3b der Musik- und Informatikhauptschule Neuhofen zeichnet Michael seine große Hilfsbereitschaft aus. „Er unterstützt schwächere Schüler und bemüht sich um Harmonie in der Klasse“, bringt es ein Mitschüler auf den Punkt. Mit seinen Eltern, Großeltern und seiner Schwester lebt Michael auf einem Bauernhof, den er einmal übernehmen will.Bis Heiligabend wird die Friedensflamme in nahezu 30 Ländern Europas verteilt.

Am Mittwoch, 18.12. wird es bei einer Generalaudienz an den Heiligen Vater, Papst Franziskus überreicht. Überbringer des Friedenslichts sind meist Kinder und Jugendliche, zum Beispiel Pfadfinder, Mitglieder kirchlicher Jugendverbände und Hilfsorganisationen. Im Landkreis Traunstein überbringen die Mädchen und Buben der Jugendfeuerwehren das Friedenslicht. Von Tittmoning werden sie es in ihre Heimatgemeinden bringen und verteilen. In den örtlichen Kirchen leuchtet das Licht aus Bethlehem auf Kerzen. Von dort kann sich jeder das Friedenslicht mit nach Hause nehmen.

Für Kreisbrandrat Hans Gnadl und Kreisjugendwart Stephan Hellmuth ist das Friedenslicht ein Zeichen der Verbundenheit von bayerischen und österreichischen Feuerwehren. Häufig arbeiten die Wehren über die Landesgrenze hinweg bei Einsätzen zusammen. Eine ganz besondere und ehrenvolle Aufgabe für die Jugendfeuerwehren ist es, als Boten des Friedenslichts aus Bethlehem zu wirken. Der Kreisfeuerwehrverband freut sich auf viele Teilnehmer an der Übergabefeier in Tittmoning und lädt ein, sich von dort das Friedenslicht aus Bethlehem direkt mit nach Hause zu nehmen.

Peter Volk

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