Windpark: Gegenwind ist zu stark

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Waging/Froschham - Die Podiumsdiskussion am Dienstag in Waging zum Thema Windradpark dauerte rund dreieinhalb Stunden. Und am Ende stand fest: Das Projekt wird immer unwahrscheinlicher.

Am Dienstagabend wurde bei einer Podiumsdiskussion im Strandkurhaus Waging angestrengt über den geplanten Windradpark in Froschham debattiert. Veranlast wurde die Diskussion von dem Investor Green City Energy.

Rund 200 Interessierte kamen am Abend ins Kurhaus nach Waging, um ihre Argumente darzulegen. In erster Linie fanden sich Gegner des Windparks zur Diskussion im Strandkurhaus ein. Vereinzelt meldeten sich aber auch Befürworter zu Wort.

Auf Grund des heftigen Widerstandes überlegt der potentielle Investor Green City Energy aber mittlerweile das Projekt einzustampfen. Die Gegner des Windparks kritisieren vor allem die Höhe von bis zu 180 Metern, den geringen Abstand zur Bebauung und die Lärmbelastung. Vor allem aus touristischer Sicht sei das Projekt eine Katastrophe, heisst es.

„Nein“ zur Windkraftanlage!

Aber nicht nur die Anwohner kritisieren das Projekt. Auch einige Stadträte stehen dem Projekt durchaus skeptisch gegenüber. CSU-Stadtrat Wolfgang Osenstätter beispielsweise ist zwar eindeutig für erneuerbare Energien, spricht sich aber deutlich gegen den geplanten Windpark aus.

Und auch Landrat Hermann Steinmassl ist von dem Windradpark nicht überzeugt.

Bayernwelle SüdOst

Rubriklistenbild: © dpa

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