"Wir könnten auch noch weiter sammeln"

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Rudolf Unterrainer (links) und Matthias Kreuzeder übergaben die 1689 Unterschriften an die Stadt.

Freilassing - Der Bürgerarbeitskreis "Intelligente Energieversorgung für Freilassinger Bürger" hat am Dienstagvormittag die Unterschriften für ein Bürgerbegehren bei der Stadt eingereicht.

Punkt zehn Uhr war es, als Rudolf Unterrainer, Matthias Kreuzeder und Wolfgang Wagner das Büro des Freilassinger Ordnungsamtsleiters Helmut Wimmer betraten. Im Gepäck hatten sie einen Ordner mit 1689 Unterschriften - alle gegen das geplante Biomasse-Heizkraftwerk.

"Nach 14 Tagen hatten wir schon fast 1400 Unterschriften zusammen", sagte Matthias Kreuzeder. "Wir könnten auch noch weitersammeln." Das würde der Arbeitskreis allerdings nicht wollen, weil es sonst vielleicht für ein Bürgerbegehren zu spät wäre.

Deshalb unterschrieben Wolfgang Wagner und Matthias Kreuzeder am Dienstag das eingereichte Bürgerbegehren. Jetzt muss die Stadtverwaltung die eingereichten Unterschriften prüfen. Innerhalb von vier Wochen muss dann der Stadtrat über das Bürgerbegehren entscheiden. Formal sind rund 1150 Unterschriften notwendig, dass das Begehren durchgeht.

"Wir sind sehr zuversichtlich, dass es zum Bürgerentscheid kommt", so Kreuzeder. Dann würden alle wahlberechtigten Freilassinger Bürger zur Wahlurne gebeten und die Entscheidung über das Biomasse-Heizkraftwerk für Freilassing wäre für den Stadtrat für ein Jahr bindend.

red-bgl24/cz

Alles weitere zum geplanten Biomasse-Heizkraftwerk in Freilassing gibt es hier.

Quelle: BGland24.de

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