"Wir wollen die neue Salzachbrücke"

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Derzeit besteht eine Salzachbrücke in Laufen.

Laufen - Die CSU Laufen und die ÖVP Oberndorf sind sich in Sachen Salzachbrücke einig. Das wurde am Freitagabend bei einem Treffen im Gasthaus Greimel in Laufen deutlich.

„Wir wollen die neue Salzachbrücke bei Triebenbach/Weitwörth“, so CSU-Ortsvorsitzender Christian Schmidbauer. Er und sein Pendant Gerhard Rosenstatter, ÖVP Obmann aus Oberndorf, hatten zu diesem Treffen eingeladen.

Die CSU Laufen und die ÖVP Oberndorf treffen sich halbjährlich zum Informationsaustausch und zur Diskussion zu aktuellen Themen. Ein Hauptthema des vergangenen Treffens war eine neue Salzachbrücke bei Triebenbach/Weitwörth. Hier habe, so Bürgermeister Hans Feil aus Laufen, die EUREGIO einen neuen Anschub initiert und will baldmöglichst eine Resolution verabschieden, welche unter anderem auch den klaren Willen für eine solche Salzachbrücke beinhaltet. Diese Resolution soll dann auch Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer persönlich übergeben werden mit dem Wunsch, die zu bauende Salzachbrücke in den vordringlichen Bedarf im Bundesverkehrswegeplan einzustellen.

Auch die Gäste aus Oberndorf sahen dieses Projekt als umsetzungsreif und wünschenswert an. Dieses entlaste nicht nur die Innenstädte von Laufen und Oberndorf, sondern füge auch zwei voneinander profitierende Wirtschaftsgebiete noch enger zusammen, war sich Mag. Hannes Danner sicher. Beide Seiten wollen diesem Projekt noch entscheidende politische Impulse mitgeben und mit den jeweiligen zuständigen Behörden engsten Kontakt aufnehmen und halten.

„Nur eine Brücke zwischen Laufen und Freilassing bei Triebenbach bringe wirklich etwas für die Entlastung der beiden Innenstädte. Alle Diskussionen über andere Brückenstandorte sind zwar gerechtfertigt, verfehlen aber Ziel und Zweck dieser Brücke, “ wurde Laufens Bürgermeister Feil deutlich. Stadtrat Lutz Feiler ergänzte, dass durch die Renaturierungsmaßnahmen an der Salzach die Chance so groß wie noch nie wäre, hier nötige verkehrspolitische Maßnahmen im Gleichklang mit ökologischen durchzuführen. Hierzu zähle auch die Wasserkraft.

„Jahrzehntelang fehlte der politische Wille, Wasserkraft an der Salzach zur Energieversorgung zu nutzen. Entgegen der eigenen Ideologie haben Grüne und Ökologische Parteien vergangene Wahlkämpfe, aber auch die heimische Presse, zum Kampf gegen diese ökologische Energiegewinnung aufgerufen und mobilisiert,“ so Ortsvorsitzender Christian Schmidbauer. Und weiter: „Doch jetzt scheint es so, dass sich auch diese Parteien und Gruppierungen eines Besseren besinnen; der politische Wille zu einer Wasserkraftnutzung ist wohl so hoch wie noch nie. Auch die Akzeptanz bei den Bürgern ist in den letzten Jahren gestiegen.“

Auch der Salzburger Landesrat Sepp Eisl zeigte sich im Hinblick auf ein mögliches Wasserkraftwerk an der Salzach positiver als in den vergangenen Jahren. Wenn es sich mit den Schutzgebieten vertrage, scheine dem nicht mehr so viel entgegenzustehen. Auch Landrat Georg Grabner aus dem Berchtesgadener Land schiebt dieses Thema optimistisch nach vorne und kämpft laut Bürgermeister Hans Feil an vorderster Front für diese ökologische Energiegewinnung.

„Der Kreistag habe ja beschlossen, den Landkreis Berchtesgadener Land energieautark zu machen. Man kann doch nicht ernsthaft glauben, dass dieses Ziel ohne Wasserkraft aus Salzach und Saalach zu erreichen ist, “ so Bürgermeister Feil.

Pressemitteilung CSU Laufen

Quelle: BGland24.de

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