Kommunalwahl Bayern 2020: Bürgermeisterkandidat für Wonneberg

18 Fragen an Martin Fenninger (Freie Bürgerliste)

Konkurrenzlos: Wonnerbergs Bürgermeister Martin Fenninger (Freie Bürgerliste).
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Konkurrenzlos: Wonnerbergs Bürgermeister Martin Fenninger (Freie Bürgerliste).

Wonneberg - Am 15. März 2020 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Auch in Wonneberg wird der Bürgermeister gewählt. Wir stellen Ihnen die Kandidaten vor. Dieses Mal: Martin Fenninger (Freie Bürgerliste).

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Die Antworten auf unseren Fragebogen:

1. Name

Martin Fenninger


2. Partei

Freie-Bürgerliste Wonneberg

3. Alter

53 Jahre

4. Wohnort

Wonneberg (seit meiner Geburt 03.11.1966)

5. Geburtsort

Waging am See

6. Familienstand

verheiratet

7. Kinder

4

8.  Wie verlief Ihre bisherige politische Karriere?

  • 1996 – 2002 Gemeinderat 
  • 2002-2014 Zweiter Bürgermeister 
  • Seit 2014 Erster Bürgermeister Gemeinde Wonneberg

9. Wer sind Ihre politischen Vorbilder?

Ach, da gibt es viele, aber Landrat Siegi Walch und Bgm Konrad Schupfner, die schätze ich schon besonders.

10. Was verbindet Sie mit Ihrer Kommune? Was ist das Besondere Ihrer Kommune? 

Auch da gibt es vieles, ich bin schon seit meiner Kindheit ein Wonneberger und war schon immer aktiv im Vereinsleben und will es immer noch gerne mitgestalten. Das Besondere in meiner Kommune ist noch die ländliche Struktur und der sehr gute Zusammenhalt in den Vereinen und im Gemeinderat.

11. Warum sind Sie genau der Richtige?

Weil ich gerne mit Menschen arbeite und weil ich viel für meine Bürger- und Bürgerinnen bewegen will.

12. Was haben Sie in ihrer vergangenen Amtszeit erreicht? 

  • Ausweisung von Neubaugebieten 
  • Ausbau Breitband für den größten Teil des Gemeindegebietes 
  • Neubau des Kindergartens 
  • Planung eines Bürgerhauses in St. Leonhard 
  • Straßenbau - Rathaussanierung 
  • Verbesserung des Bauhofs 
  • Gewässerschutz

13. Was ist für Sie die größte Herausforderung Ihrer Kommune? Wie stehen Sie dazu und was gedenken Sie zu tun?

Planung und Umsetzung eines Bürgerhauses mit Dorfplatz als zentraler Treffpunkt für alle Altersgruppen. 

Bauland für unsere Bürger auszuweisen, um für kommende Generationen Wohnraum zu schaffen.

14. Was sind – neben den größten Herausforderungen – Ihre drei wichtigsten Ziele in den kommenden sechs Jahre? Was wollen Sie für die Menschen in ihrer Kommune erreichen?

  • Fertigstellung von unserem Kindergarten mit Kinderkrippe und Mittagsbetreuung 
  • Neubau von unserem Bürgerhaus 
  • Ausbau vieler Gemeindestraßen

15. Bezahlbarer Wohnraum ist bei uns Mangelware. Wie sehen Sie die aktuelle Situation in Ihrer Kommune und was gedenken Sie hier zu tun?

Bezahlbarer Wohnraum ist wirklich derzeit ein Problem. Bei uns in der Gemeinde sind wir zwar in der glücklichen Lage, dass wir noch einigermaßen zu vernünftigen Preisen Wohnraum anbieten können und deshalb werde ich mich auch in Zukunft dafür einsetzen.

16. Der Klimaschutz ist im Moment in aller Munde. Wie wichtig ist Ihnen dieses Thema und was gedenken Sie hier zu tun?

Auch Klimaschutz ist für mich ein wichtiges Thema. Wir haben in den letzten Jahren drei Photovoltaikanlagen auf die Dächer von Schule und Feuerwehrhaus gebaut, wir haben für die Schule und Kindergarten von Ölheizung auf Pellets umgestellt und möchten auch im Rathaus, Feuerwehr und Kirche eine zentrale Pelletheizung einbauen, damit unsere gemeindlichen Gebäude CO² neutral werden.

17. Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und neue Düngeverordnung: Wie stehen Sie zu den Protesten der heimischen Landwirte und gedenken Sie in diesem Punkt zu handeln? Falls ja, wie?

Was mir Sorge bereitet ist, dass es leider immer weniger Landwirte gibt. Für mich, der aus einem landwirtschaftlichen Betrieb stammt, erkenne ich schon, dass ein Landwirt mit viel Bürokratie und immer mehr zu bewirtschaftenden Flächen und damit mehr Arbeit zu kämpfen hat.

18. Gibt es noch ein wichtiges Anliegen, das Sie Ihren Wählern gerne mit auf den Weg geben würden? Falls ja, welches?

Ein großes Anliegen für mich ist, dass in der Gemeinde gut zusammengeholfen wird. Ich halte in so einer kleinen Gemeinde nichts von Fraktionszwängen. Wir haben nur so viel in den letzten sechs Jahren erreichen können, weil alle drei Fraktionen gut zusammengearbeitet haben und das möchte ich auch fortführen.

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten der Kandidatin/des Kandidaten wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

Quelle: rosenheim24.de

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