Zwergerlstube mit viel Platz

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Ainring - Vier Jahre sind die Ainringer "Zwergerl" von der Kirche betreut worden. Seit Freitag ist jetzt die gemeindliche Kinderkrippe offiziell eröffnet.

Sie sind zwischen 0 und drei Jahren alt. Mama und Papa sind in der Arbeit und die Kleinen brauchen einen Aufpasser. Eine mittlerweile ganz alltägliche Situation, auch auf dem Land.

Die Gemeinde Ainring hat deshalb gehandelt. Bereits vor Jahren ermittelte sie den Bedarf an Kinderkrippenplätzen. Vor vier Jahren übernahm dann die Kirche die Organisation und Finanzierung der Krippe. "Keine Dauerlösung", wie Ainrings Bürgermeister Hans Eschlberger zugibt. "Deshalb sind wir froh und glücklich, heute die "Zwergerlstube" eröffnen zu können."

Der "Hausherr" ist stolz auf die Holzbauweise der Kinderkrippe. Auch, dass die regionale Wertschöpfung, durch die Arbeiten heimischer Firmen, gegeben ist. "Sie haben helle, freundliche Räume geschaffen", zeigt sich der Bürgermeister begeistert. "Hier herrscht eine gesunde Atmosphäre."

Zwergerlstube in Ainring

Neben der regionalen Wertschöpfung spielte auch die Nachhaltigkeit beim Bau der 1,7 Millionen teuren Kinderkrippe eine Rolle. Die Gemeinde wollte "mit Grund und Boden sparsam umgehen". Deshalb hat sie die Chance genutzt und das ganze Gebäude unterkellern lassen. Dieser Keller soll unter anderem den Jugendlichen zu Gute kommen. "Wir haben die Räume geschaffen", erklärt Eschelberger. "Jetzt sind die Jugendlichen dran."

Der Bau der Kinderkrippe mit 50 Plätzen war vor allem durch die Unterstützung des Freistaates Bayern mit 990.000 Euro und der Berchtesgadener Landesstiftung mit 110.000 Euro möglich. Die Möglichkeit zur Erweiterung der Plätze besteht. Vorerst reichen die 50 aber aus. Und die ersten Kinder bekamen von Hans Eschelberger auch ein Geschenk: die kleine Raupe Nimmersatt...

Christine Zigon

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © cz

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