Sonne und Gewinner strahlten

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Moderator Thomas Bubenik mit den "Champions des Alltags": Franz Kinne, Sepp Eibelsgruber, Christoph Stanner, Rosina Majer, Andreas Mädler, Nicole Schellenberger, Thomas Heimgartner, Astrid Steidl, Waltraud Stöberl, Hubert Zeltsperger und Monika Steuck (von links).

Kolbermoor - Nach langer Suche war es am Wochenende soweit: Die "Champions des Alltags" konnten in Kolbermoor gekürt werden. *Jetzt mit Fotos!*

"Mit dieser Aktion sollen Menschen in den Vordergrund gerückt werden, die ansonsten im Verborgenen wirken", betonte Willi Bonke, der Geschäftsführer von Auto Eder in Kolbermoor.

Er übergab zusammen mit OVB-Redakteur Hendrik Heuser am Samstag den "Champions des Alltags" Eintrittskarten für das Champions-League-Endspiel in München. Die Leser der OVB-Heimatzeitungen hatten die elf Sieger zuvor zu ihren Favoriten gekürt.

Die Sonne strahlte mit den glücklichen Gewinnern um die Wette. Auf dem Firmengelände von Auto Eder Kolbermoor tummelten sich viele Besucher, die die "Champions des Alltags" einmal live erleben wollten. So konnten die großen Gäste an den aufgestellten Tischen das Geschehen auf der Bühne verfolgen, während sich die Kleinen beim Kinderschminken oder auf der Hüpfburg die Zeit vertrieben.

Ehrung der Champions des Alltags

Moderator Thomas Bubenik alias "Major Tom" von Radio Galaxy Rosenheim moderierte die Veranstaltung gekonnt. Dabei ließ er keinen Zweifel daran, dass alle elf Gewinner der Aktion, die die OVB-Heimatzeitungen zusammen mit Auto Eder Kolbermoor initiiert hatten, wahre "Champions des Alltags" sind.

Zwölf Wochen lang wurden im Oberbayerischen Volksblatt Menschen vorgestellt, die sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl engagieren, sich in besonderer Weise für andere eingesetzt oder Projekte für Bedürftige ins Leben gerufen haben.

Auf die Frage des Moderators, warum Auto Eder bei dieser Aktion sofort mitgemacht hat, hatte Geschäftsführer Willi Bonke gleich eine Antwort parat: "Es gibt viele bescheidene Menschen, die tagtäglich Gutes für andere tun. Davon sollte die Öffentlichkeit erfahren." Es sei nicht einfach gewesen, bei über einer Million Anfragen an die begehrten Karten für das Champions-League-Endspiel zu gelangen. "Dass es uns trotzdem gelungen ist, spricht für Auto Eder", so Bonke. Das Autohaus zähle seit 20 Jahren zu den Sponsoren der Champions-League.

Seine Freude über die gelungene Aktion brachte auch OVB-Redakteur Hendrik Heuser auf der Bühne zum Ausdruck. Die OVB-Heimatzeitungen seien vom großen Leser-Interesse und vor allem von den zahlreichen Zuschriften mit Stimmabgaben für die einzelnen Favoriten überwältigt gewesen.

Ebenso begeistert waren die elf "Champions des Alltags", als ihnen die Eintrittskarten für das Endspiel am Abend auf der Bühne feierlich überreicht wurden. Mit einem speziellen Shuttle-Service wurden die "Helden" von Auto Eder nach München und auch wieder zurückgefahren.

Unsere "Champions" im Stadion: "Es war ein Riesenerlebnis, auch wenn man wieder mal gesehen hat, wie nahe Glück und Pech beieinander liegen", sagte Sepp Eibelsgruber (rechts), als alles vorbei war.

Bubenik holte jeden einzelnen Champion zu sich auf die Bühne, wo die Gewinner selbst von ihrem ehrenamtlichen Engagement berichten sollten. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie bescheiden und selbstverständlich diese Menschen Großartiges geleistet haben oder noch immer leisten. Die meisten Stimmen der Leser konnten für sich verbuchen: Dr. Hans Dworzak aus Mühldorf, Sepp Eibelsgruber aus Neumarkt St.Veit, Thomas Heimgartner aus Bad Aibling, Franz Kinne aus Rimsting, Andreas Mädler aus Raubling, Rosina Majer aus Bruckmühl, Nicole Schellenberger aus Poing, Christoph Stanner aus Weidenbach, Monika Steuck aus Rosenheim, Waltraud Stöberl aus Prien und Hubert Zeltsperger aus Obing.

Da Dr. Hans Dworzak nicht selbst mit nach München fahren konnte, stellte er seine Karte der nächstplatzierten Kandidatin, Astrid Steidl aus Bad Aibling, zur Verfügung.

Dass der FC Bayern München das Endspiel der Champions-League im eigenen Stadion bestreiten wird, konnte beim Start der Aktion vor zwölf Wochen noch niemand ahnen. "Doch trotz horrender Schwarzmarkt-Preise wollten die "Champions des Alltags" ihre Karten nicht verkaufen. Den Grund dafür nannte Sepp Eibelsgruber: "Die OVB-Leser haben mich gewählt, damit ich mir das Spiel selbst anschaue. Also tue ich das auch."

Daniela Lindl/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: OVB online

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