19 neue Mietwohnungen im „Schlackenhaus“ in Bergen

„Beitrag für Schaffung von bezahlbarem Wohnraum“ - Gelder in Höhe von vier Millionen Euro bewilligt

Im Rahmen des Kommunalen Wohnbauförderprogramm erhält die Gemeinde Bergen über vier Millionen Euro Zuschuss für den Bau von notwendigem Wohnraum, informiert der Traunsteiner Stimmkreisabgeordnete Klaus Steiner (CSU).

Die Mitteilung im Wortlaut:

Bergen - Bergen plant an der Hochfellnstraße 14 im sogenannten Schlackenhaus auf dem Gelände der „Maxhütte“ 19 Mietwohnungen zu errichten. Dazu hat die Regierung von Oberbayern staatliche Fördergelder in Höhe von 4.073.800 Euro bewilligt. Davon werden 1.573.800 Euro als Zuschüsse ausbezahlt und 2,5 Millionen Euro als zinsgünstige Förderdarlehen angeboten. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 5.246.000 Euro.

Mit dem Projekt – im denkmalgeschützten Schlackenhaus – sollen Wohnungen für Senioren, Familien und einkommensschwächere Haushalte geschaffen werden. Die Wohnungen sind weitgehend barrierefrei gestaltet und erreichbar. Sie eignen sich daher auch für Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Nachdem das ehemalige Kassierhaus auf dem Areal der Maxhütte ebenfalls bereits erfolgreich durch die Gemeinde saniert wurde – dort entstanden bereits vier neue Wohnungen, macht die Gemeinde nun mit dem Schlackenhaus weiter.

Im Jahr 2020 standen der Regierung von Oberbayern im Kommunalen Wohnraumförderprogramm insgesamt 202 Millionen Euro für Zuschüsse aus Mitteln des Freistaates Bayern sowie Darlehen der Landesbodenkreditanstalt zur Verfügung. „Mit dem Kommunalen Wohnraumförderungsprogramm unterstützt der Freistaat Bayern seine Gemeinden dabei, selbst bezahlbaren und angemessenen Wohnraum zu planen und zu bauen. Mit 150 Millionen Euro im Jahr wird der Neubau von gemeindlichen Mietwohnungen intensiv unterstützt und trägt damit einen wichtigen Beitrag für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum bei“, so Steiner.

Es sollen Wohngebäude gefördert werden, die langfristig nutzbar sind und dem Ziel einer geordneten städtebaulichen Entwicklung entsprechen.

Die Mitteilung des MdL Klaus Steiner

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