Zehn Mal die Bestnote 1,0

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Der Landkreis Traunstein ehrte 56 Abiturienten, die einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser hatten, mit Urkunde und Geldpreis.

Traunstein - Wie in jedem Jahr ehrt der Landkreis die besten Abiturienten: 56 Schulabgänger erreichten einen Notendurchschnitt von 1,5 und besser, zehn schafften die Bestnote 1,0.

Bei der Feier im Casino des Landratamts stellte Landrat Hermann Steinmaßl fest: "Die Mehrheit liegt klar auf der weiblichen Seite." Denn von den 56 zu ehrenden Schülern waren 40, also 72 Prozent, weiblich. Geehrt wurden Schüler, die ihr Abitur in Gymnasien im Landkreis gemacht haben, sowie Schüler aus dem Landkreis, die in Gymnasien in Nachbarlandkreisen gegangen sind.

Mit der Bestnote 1,0 legten zehn Schüler das Abitur ab: Monika Huber, Hanna Kuzior, Hanna Mühlbacher und Emma Pötscher (Chiemgau-Gymnasium Traunstein), Ramona Liess, Theresa Straßl und Magdalena Wimmer (Johannes-Heidenhain-Gymnasium Traunreut), Julia Stöttner (Hertzhaimer-Gymnasium Trostberg), Florian Thoma (Landschulheim Marquartstein) und Florian Nachbar (Luitpold-Gymnasium Wasserburg).

Den Abiturienten bescheinigte der Landrat, dass sie zu den besten in Bayern gehören. "Die Türen stehen Ihnen offen. Wählen Sie die richtige", forderte er die Abiturienten auf. Die Universitäten und Hochschulen machten ihnen die Tore weit auf und auch der Arbeitsmarkt warte wegen des Fachkräftemangels auf sie. "Ein hervorragendes Abiturzeugnis ist eine sehr gute Ausgangsbasis für die Berufswahl und die Grundlage für einen erfolgreichen Studiengang." Gut ausgebildete und hochqualifizierte Studienabgänger seien notwendig für die verschiedensten Bereiche der Technik, Wissenschaft und des gesellschaftlichen Lebens.

Dabei hob Steinmaßl hervor, dass auch der Landkreis zahlreiche Möglichkeiten biete. Sein Motto sei, dass alle, die im Landkreis aufgewachsen seien, hier auch Möglichkeiten zum Leben, Wohnen und Arbeiten haben müssten. Der Landkreis sei ein hervorragender Standort. "Das ist nicht überall so."

Sie würden es sein, die später einmal die Führung im Land übernähmen. "Dazu gehört besonders ein Miteinander mit Herz, Solidarität, Toleranz und Verständnis, aber auch der Respekt voreinander", betonte der Landrat. Gerade der Respekt füreinander müsse daher eine große Rolle spielen. Dies gelte im Besonderen auch für die Jugendlichen mit ihrem Schulabschluss an der Haupt- oder Realschule, denn ihr Weg zum Beispiel in das Handwerk sei genauso wichtig.

bjr/Chiemgau-Zeitung

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