"Die ganze Welt steht ihnen offen"

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Die Prüfungsbesten wurden von Schulleiter Hans Holzner (re.) und Vize-Landrat Sepp Konhäuser (li.) geehrt: Manuel Salzberger, Hans Siglbauer, Andreas Gruber, Christina Helminger, Anna Hofstetter, Verena Friedl, Antonella Giannitelli, Stephan Wissenberg und Katharina Erlacher (von links).

Traunstein - Mit einer Abschlussfeier in der Aula der Gewerblichen Berufsschule verabschiedete die Berufliche Oberschule Traunstein (Fachoberschule und Berufsoberschule) ihre Absolventen.

479 Schüler waren zu den Prüfungen für die verschiedenen Abschlüsse angetreten, 439 erfolgreich, was einer Erfolgsquote von 91,6 Prozent entspricht. „Im Vergleich zu früheren Jahren ein sehr erfreulicher Wert", stellte der Schulleiter, Oberstudiendirektor Hans Holzner, in seiner Festansprache fest.

Die besten Absolventen der verschiedenen Ausbildungsrichtungen waren Stephan Wissenberg aus übersee (FOS 12/Technik), Katharina Erlacher aus Waging (FOS 12/Wirtschaft), Antonella Giannitelli aus übersee (FOS 12/Sozialwesen), Verena Friedl aus Obing (FOS 13/Wirtschaft), Anna Hofstetter aus Trostberg (FOS 13/Sozialwesen), Andreas Gruber aus Bischofswiesen (BOS 12/Technik), Hans Siglbauer aus Ruhpolding (BOS 12/Wirtschaft), Manuel Salzberger aus Surberg (BOS 13/Technik) und Christina Helminger aus Teisendorf (BOS 13/Wirtschaft). Die Traumnote 1,0 schaffte als einzige von ihnen Verena Friedl.

Schulleiter Holzner sagten zu den Absolventen der Fachoberschule (FOS) und der Berufsoberschule (BOS): "Sie haben angepackt und gehandelt, und zwar auch noch richtig. Es ist nämlich mit dem Handeln allein nicht getan, sondern es kommt schon auch sehr darauf an, was man tut."

Vize-Landrat Sepp Konhäuser betonte, er wisse, wie schwierig es sei, wenn man vom normalen Durchlauf der Schule weg einen Umweg zur Hochschulreife mache. Die Staatliche Fach- und Berufsoberschule Traunstein sei die Schule mit den meisten Abiturienten im Landkreis, im kommenden Schuljahr werde noch eine Steigerung von drei Prozent erwartet.

Die Elternbeiratsvorsitzende Marlies Speicher wies auf den Fleiß und die Disziplin hin, den die Schüler "zielstrebig wie ein Bergsteiger, der an ein Projekt herangeht", eingebracht hätten. Dazu bedürfe es Mut und Glauben an sich selbst. Zudem müssten Elternhaus und Schule die passenden Rahmenbedingungen schaffen. "über kurz oder lang werdet ihr Verantwortung im Beruf und in der Gesellschaft übernehmen müssen", meinte sie. Sie gab ihnen dazu den Tipp, sich nicht entmutigen und unterkriegen zu lassen. Mit den Studienrichtungen Master und Bachelor hätten sie neue Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt. "Die ganze Welt steht ihnen offen", war die Elternbeiratsvorsitzende überzeugt.

Grußworte sprachen auch die Schülersprecher Eva Sperger und Michael Alversammer (BOS) und Leonhard Weber (FOS), die die Schulzeit mit den flachen Etappen und den Bergetappen der Tour de France verglichen. Ferner gaben sie einen Einblick in die Aufgaben der Schülermitverantwortung (SMV). Den Lehrern bescheinigten sie, dass es ihnen gelungen sei, sie jeden Tag ein bisschen schlauer zu machen, im Gegensatz zu Jürgen Klinsmann, der an seinem Anspruch gescheitert sei, die Bayernspieler jeden Tag ein bisschen besser zu machen.

bjr/Chiemgau-Zeitung

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