Huberbuam kletterten auf Baffin Island

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Faszinierten mit ihrem Vortrag der „Berge aus dem Blickwinkl der Huberbuam“ in dem ihr letztes Projekt einer Besteigung in der Baffin Island vorgestellt wurde. Links Alexander, rechts Thomas Huber.

Bad Adelholzen - Die Huaberbuam konnten dem Reiz des Spektakulären nicht widerstehen. Ihr Ziel war ein Felsen in Kanada. Bei Adelholzener Alpenquellen berichteten sie.

Im Rahmen der Eröffnung und Weihe der neuen Glasanlage bei den Adelholzener Alpenquellen gingen die „Huberbuam“, Thomas und Alexander Huber, die seit einigen Jahren einer der Werbeträger der Firma sind, auf ihr neuestes Projekt ein, das die beiden Ausnahmekletterer im Sommer 2012 angegangen waren. „Ein sensationeller Felsen zum Klettern“ sei der Mount Asgard auf der zu Kanada gehörenden Baffininsel, die flächenmäßig mit Deutschland vergleichbar ist, aber nur rund 12.000 Einwohner hat. Man habe Respekt vor den Innuit, die dort leben. Die Beiden gingen mit Unterstützung eines Kameramannes und eines weiteren Begleiters die Tour um den Berg im Kanadisch-Arktischen Archipel zu besteigen.

Die zwei schilderten ausdrücklich die Gefahren, die bei solchen arktischen Besteigungen laueren: Flussüberquerungen und Eisbären.“ Mit letzterem haben die beiden und der Kameramann kein Problem bekommen, eine Flussüberquerung habe sich aber als echtes Risiko herausgestellt. Der Felsen sei „der Inbegriff einer glatten Wand“ betonte die Beiden, die Bilder der rund 1000 Meter langen Felswand zeigend. Jahre hätten sie sich darauf vorbereitet, ein Jahr zuvor bereits Ausrüstung in die Nähe des Ausgangspunktes gebracht, zwei Monate seien sie unterwegs gewesen: „Und einige kurze Momente entscheiden dann ob das gelingt oder nicht“ betonten die Beiden nachdenklich. Zu der Besteigung gehörte auch ein „Sprung“ an der Wand dazu, bei dem nicht nur den fachlich unkundigen die Luft weg bleibt.

„Da brauchst du Courage“ so das Fait aus dem Hause Huber. Schlechtes Wetter, eine zu knapp bemessene Menge an Essen sorgten weiter für Probleme, letztlich haben die Beiden die Besteigung aber trotz aller Schwierigkeiten und Unwägbarkeiten geschafft. So steil die Wand gewesen sei, so flach der Gipfel oben nach getaner Arbeit, der „wie ein Fußballfeld“ gewirkt habe. „Dankbarkeit“ hätten sie nach erfolgreicher Umsetzung des Projektes empfunden. Es sei ein Gefühl gewesen „wie zwischen Himmel und Erde“ so die beiden Bergsteiger.

awi

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