Afrikanische Klänge unterm Gipfel

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Ihre fröhliche Stimmung steckten die rund 200 Zuhörer auf dem Hochfelln an: Der Kinderchor von "Vision für Afrika".

Bergen - Afrikanische Klänge waren dieser Tage auf dem Gipfel des Hochfelln zu hören: Der 16-köpfige Kinderchor "Vision für Afrika" aus Uganda begeisterte die rund 200 Zuhörer.

Darunter waren viele Familien mit Kindern, die sich bei bestem Bergwetter überwiegend zu Fuß auf den Weg zum Gipfel gemacht hatten.

Sie wurden nicht enttäuscht: Ob der Gospel-Klassiker "O happy day" oder andere traditionelle Kirchenlieder - die jungen Afrikaner schafften es, mit einfachen Liedern und eingehenden Rhythmen die Zuhörer "mitzunehmen". Auch alte Kirchenlieder aus dem 18. Jahrhundert wie das bekannte "Welch ein treuer Freund ist Jesus" wurden vorgespielt und gesungen.

"Mama Maria", wie die 72-jährige Gründerin des Missionswerkes, Maria Prean aus Imst in Tirol genannt wird, sagte: "Ich habe heute 1000 Kinder, die mich 'Mama Maria' nennen. Auch der ugandische Präsident nennt mich so." Sie verwies darauf, dass mit den Patenschaften, auch durch Bürger aus dem Landkreis, vielen Kindern eine neue Richtung in ihrem Leben gegeben worden sei.

Nach dem Konzert ergriffen zahlreiche Besucher die Gelegenheit, für Waisenkinder in Uganda (wie sie die Chorkinder auch sind) Patenschaften zu übernehmen. Kunst- und Afrikainteressierte konnten Bilder des Traunsteiner Künstlers Michael Leitermann zugunsten der Missions- und Sozialarbeit in Uganda erwerben.

Wolfgang Helldobler, Leiter der Tourist-Information in Bergen, freute sich über den gelungenen Auftritt: "Das war auch für uns im Rahmen des Festprogrammes 40 Jahre Hochfellnseilbahn und 125 Jahre Hochfellnkreuz eine außergewöhnliche Veranstaltung."

wi/Chiemgau-Zeitung

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