Arbeitsgruppe der SPD mit neuem Kurs

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AfA-Kreisvorsitzender Helmut Haigermoser fordert eine Korrektur der Arbeitnehmerpolitik.

Traunstein - Im Gasthaus Sailer Keller lädt die Arbeitsgruppe für Arbeitnehmer der SPD Interessierte zur Diskussion über neue Projekte ein. 

AfA-Kreisvorsitzender Helmut Haigermoser fordert eine Korrektur der Arbeitnehmerpolitik.

Am Dienstag, 22. März, findet um 19.30 Uhr, im Gasthaus Sailerkeller, die öffentliche Jahreshauptversammlung der Arbeitsgruppe für Arbeitnehmer (AfA) in der SPD statt. Kreisvorsitzender Helmut Haigermoser wird in seinem Geschäftsbericht auf die vergangenen Jahre eingehen, die geprägt waren von der Unzufriedenheit, wie in der „Arbeiterpartei“ SPD die Arbeitnehmerprobleme der Gegenwart behandelt wurden.

Gerne erinnert er daran, dass gerade Klaus Ernst von der Linkspartei, auf seine Fragen nur antworten konnte, „bringt doch erst eueren eigenen Laden in Ordnung“. Dies war für Haigermoser der Beweis, dass außer in der SPD keine vernünftige Arbeitnehmerpolitik stattfindet, zumindest macht er dazu den Anspruch im Landkreis Traunstein, oder gar in der Region Südostoberbayern, daran fest.
Schon in seinem Grundsatzreferat wird Haigermoser auf eine moderne Arbeitnehmerpolitik eingehen, die bei den heutigen Fragen auch dringend notwendig erscheint. Er wird auf Alltagsprobleme von Beschäftigten eingehen, die oft vergeblich auf Unterstützung und Hilfe hoffen, wie unter anderem bei psychischer Belastung oder Mobbing am Arbeitsplatz, oder bei übermäßig vorhandenem Arbeitsdruck. Keine Beschäftigtengruppe wird ausgelassen, so wird sich der AfA-Kreisvorsitzende auch deutlich zum Streikrecht für Beamte positionieren, nachdem diese auch in erheblicher Zahl in Aktiengesellschaften beschäftigt werden. 
Lösungsschritte auch zu den „großen“ Grundsatzthemen werden vorgestellt, wie etwa zum Thema „Rente mit 67“. Dazu Haigermoser: „es muss zukünftig möglich sein, mit 55 bei Arbeitsunfähigkeit ohne Abschlag in Rente gehen zu können und andere die noch mit 70 ihren Beruf ausüben können. müssen belohnt werden, womöglich durch zusätzliche Rentenpunkte. Auch warum Mindestlohn volkswirtschaftlich so wichtig ist, wird dargestellt.
Wenn dann von der Mehrheit der Anwesenden auch noch festgestellt wird, dass sich Themen wie die Gesundheitsreform, oder die Gemeindefinanzierung nachteilig für die Mehrheit der abhängig Beschäftigten auswirkt, so wird man sich auch da einmischen. Grundsätzlich so Helmut Haigermoser, wird es notwendig sein, dass sich kritische, aber auch engagierte Arbeitnehmer an der Versammlung beteiligen, in der dann Zukunftsweisendes entstehen könnte, bei der aber eine SPD-Mitgliedschaft schlichtweg keine Rolle spielt. Als grundsätzliches Ziel wird vom Vorstand angestrebt, kein Arbeitnehmer im Landkreis sollte mehr behaupten können, die SPD würde sich um Arbeitnehmerthemen zu wenig engagieren. 

Pressemitteilung Helmut Haigermoser

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