Auftaktplädoyers im Rockefeller-Prozess

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Christian G. aus Bergen, in den USA bekannt als "falscher Rockefeller", muss sich vor dem Gericht in Los Angeles wegen Mordes verantworten.

Bergen/Los Angeles - Im sogenannten Rockefeller-Prozess entscheiden ab heute sieben Frauen und fünf Männer über das Schicksal des gebürtigen Bergeners Christian G.

Die Jury muss darüber befinden, ob der 52-Jährige ein Mörder ist. Heute werden Anklage und Verteidigung ihre Auftakt-Plädoyers halten. Christian G. soll 1985 den Sohn seiner Vermieterin getötet haben. Auch die Frau des Opfers ist seitdem verschwunden. Mehr als 100 Zeugen werden in dem Prozess aussagen.

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Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, genug Indizien zu haben, um Christian G. zu überführen. Sein Anwalt will die Frau des Opfers als mögliche Täterin ins Spiel bringen. Das Verfahren soll mehrere Wochen dauern. Bei einem Schuldspruch droht dem 52-Jährigen lebenslang.

Christian G. gelangte zu einer fragwürdigen Berühmtheit in den USA, weil er als Clark Rockefeller eine Serie von Betrügereien begangen hatte.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

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