Doris Lackerbauer leitet ab jetzt den Hochbau

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Traunstein - Als Verkehrsminister Ramsauer am Dienstag den ersten Bohrpfahl der Trauntalbrücke setzte, stellte sich auch die neue Leiterin des Bereichs Hochbau am Bauamt Traunstein vor.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer setzte am Dienstag den ersten Bohrpfahl an der Trauntalbrücke. Bei dieser Gelegenheit hat Baudirektorin Doris Lackerbauer als neue Leiterin des Bereiches Hochbau am Staatlichen Bauamt Traunstein an den Schautafeln die Trauntalbrücke die Konstruktion und Bauweise erläutert und sich vorgestellt.

Der Vizepräsident der Regierung von Oberbayern, Ulrich Böger hat am 26. Oktober Baudirektorin Doris Lackerbauer als Leiterin des Bereiches Hochbau am Staatlichen Bauamt Traunstein eingeführt. Lackerbauer folgt in dieser Funktion Baudirektor Thomas Decker, der künftig an der Regierung von Niederbayern das Sachgebiet Hochbau leitet.

Zur Amtsübergabe konnte der Leiter des Staatlichen Bauamtes Sebald König zahlreiche Gäste aus Politik und aus den Reihen der „Nutzer“ begrüßen, für die das Bauamt in den Landkreisen Altötting, Berchtesgadener Land und Traunstein fast 250 Liegenschaften von Bund und Land betreut. Hierzu zählen neben Kirchen wie z.B. Raitenhaslach oder Baumburg alle Dienstgebäude der Ämter und Behörden aus Justiz, Strafvollzug, Finanz- und Vermessungsverwaltung. Einen Schwerpunkt des Baugeschehens bilden die beiden Bundeswehrkasernen in Bad Reichenhall und Bischofswiesen-Strub.

In seiner Ansprache stellte Regierungsvizepräsident Böger die neue Bereichsleiterin vor, die aufgrund ihrer vielfältigen beruflichen Erfahrungen für die neue Aufgabe bestens vorbereitet ist.

Die gebürtige Landshuterin ist in Mühldorf am Inn aufgewachsen und hat dort das Gymnasium besucht. Nach dem Architekturstudium an der Technische Universität München legte sie 1991 die Große Staatsprüfung ab. Ihre erste Stelle führte Lackerbauer für drei Jahre als Abteilungsleiterin an das Landbauamt Passau, wo Baumaßnahmen für den Nationalpark Bayerischer Wald, das Herzogsschloss sowie die JVA in Straubing zu ihren Aufgaben gehörten. 1994 wechselte sie nach München an die Oberste Baubehörde in die Arbeitsgruppe für Krankenhausbau. 1995 kam sie an das damalige Universitätsbauamt München und übernahm die Betreuung der Innenstadtkliniken der LMU. Von 2000 bis 2003 leitete Sie die Außenstelle Großhadern des Universitätsbauamts. Nach einer insgesamt zehnjährigen Zeit am Universitätsbauamt München kam sie 2004 als Referentin an die Regierung von Oberbayern und wurde dort mit der Prüfung von kommunalen Fördervorhaben im Schul- und Krankenhausbau betraut. 2008 kam sie ein zweites Mal an die Oberste Baubehörde, wo sie als stellvertretende Leiterin im Sachgebiet für die Universitätsklinika in Bayern zuständig war.

Ministerialdirigent Friedrich Geiger, Abteilungsleiter Hochbau an der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, betonte in seinem Grußwort, dass in den knapp vier Jahren, in denen Baudirektor Thomas Decker für den Bereich Hochbau in Traunstein verantwortlich war, der Jahresumsatz von anfangs zehn Millionen Euro in den letzten beiden Jahren auf rund 40 Millionen Euro gestiegen ist und würdigte diese beachtliche Leistung.

Geiger ging auch auf die aktuellen Projekte wie den Neubau der Sozialtherapie in der Justizvollzugsanstalt Laufen, das Bergwalderlebniszentrum in der Urschlau und das Haus der Berge in Berchtesgaden ein, für das am 4. Oktober in Anwesenheit des Bayerischen Umweltministers Dr. Markus Söder der Grundstein gelegt wurde.

Besonderen Einsatz wird dem Bauamt derzeit durch den laufenden Aufbau eines Digitalfunknetzes für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in Bayern abverlangt. Hier sind im Traunsteiner Amtsbereich mindestens 50 Standorte zu realisieren. Stellvertretend für die vielen Nutzer des Staatlichen Bauamtes betonte der Präsident des Landgerichts, Dr. Rupert Stadler, in seinem Grußwort, dass sich seine Behörde bei den zahlreichen Baumaßnahmen im Justizzentrum Traunstein immer als “Kunde“ gefühlt habe, dessen Wünsche und Anregungen so weit wie möglich umgesetzt wurden. Er wies darauf hin, dass in den letzten Jahren sehr viel erreicht worden sei, aber die Neugestaltung des Eingangsbereiches zum Justizzentrums Traunstein immer noch auf seiner Wunschliste stehe und er trotz der derzeitigen Haushaltszwänge auf eine baldige Realisierung hoffe.

Josef Kaiser, der Personalratsvorsitzende am Staatlichen Bauamt Traunstein, bedankte sich beim scheidenden Bereichsleiter für die offene, faire Zusammenarbeit und begrüßte im Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauamtes die neue Hochbauchefin.

Die Feierstunde im Staatlichen Bauamt klang bei einem kalten Buffet aus. Für den richtigen Ton während der Amtseinführung sorgte Karin Schroll an der Harfe.

Karpf

Rubriklistenbild: © Karpf

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