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Andreas Gabalier muss mitten in der Nacht ins Krankenhaus

Andreas Gabalier muss mitten in der Nacht ins Krankenhaus

Weniger Krankentransporte, mehr Notarzteinsätze

Rotes Kreuz im Landkreis muss im Schnitt 79-mal pro Tag ran

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14.154 Einsätze leisteten die Rettungskräfte des Roten Kreuzes im Landkreis Traunstein in den ersten sechs Monaten 2018.

Bayern - Im Halbjahresbericht des BRK lässt sich feststellen, dass insgesamt die Einsatzzahlen leicht zurückgegangen sind. Außerdem: Wann sollte man welche Notrufnummer wählen?

Der Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) ist zur Stelle, wenn Menschen von einem gesundheitlichen Notfall bedroht werden oder Patienten aufgrund von Krankheiten oder Gebrechen transportiert werden müssen. Im ersten Halbjahr 2018 rückten die BRK-Rettungskräfte insgesamt 14.154 Mal aus. Das bedeutet einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, jedoch im Schnitt immer noch knapp 79 Einsätze pro Tag

7.626 Krankentransporte leisteten die Rotkreuz-Rettungskräfte von Januar bis Juni 2018, was einem Rückgang von 13 Prozent gegenüber 2017 entspricht. Dafür stieg die Zahl der Notarzteinsätze von 2.106 (2017) auf 2.122 an. Notfalleinsätze wurden 2018 bislang 1.347 absolviert (Januar bis März 2017: 1.471). Hinzu kommen nicht verrechnungsfähige Einsätze wie Gebietsabsicherungen oder Werkstattfahrten. Insgesamt legten die BRK-Rettungskräfte in den ersten sechs Monaten 2018 im Einsatz 471.636 Kilometer zurück. Pro Einsatz bedeutet das eine Fahrtstrecke von gut 33 Kilometer. 

112 oder 116117: Welche Nummer sollte man wann wählen? Um Fehleinsätze zu minimieren, ist es BRK-Rettungsdienstleiter Hermann Schramm ein Anliegen, über den Unterschied zwischen der Notrufnummer 112 und der Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 zu informieren. „Bei Unfällen oder akuten Beschwerden wie Atemnot, Herzbeschwerden oder Sprach- und Sehstörungen, die von einer Sekunde auf die andere kommen und nicht binnen kurzer Zeit wieder weggehen, muss die Notrufnummer 112 gewählt werden. Diese funktioniert europaweit vorwahlfrei und aus jedem Mobilfunknetz“, betont Schramm. Die 116117 sollte hingegen gewählt werden, wenn die Beschwerden schleichend und über Tage kommen, sodass eine akute Notfallrettung nicht unbedingt erforderlich ist.

Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz, KV Traunstein

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