Er ist einer von "Bayerns Best 50"

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Traunstein - Mit gerade einmal 32 Jahren hat Andreas Frank es geschafft, den begehrten Unternehmer-Preis "Bayerns Best 50" abzuräumen. Mit welcher Geschäftsidee er das hinbekommen hat:

Begonnen hat alles im Jahr 1999 in einer kleinen Garage mit einem Zwei-Mann-Betrieb. "Angefangen haben wir im Groß- und Einzelhandel. Wir haben damals viel über ebay gemacht", erinnert sich Andreas Frank. Durch einen Zufall sei das Unternehmen dann auf die Fertigung von Bauteilen, wie beispielsweise die Platinen-Bestückung, umgestiegen. Der große Erfolg kam aber erst, als die Firma die LED-Technik für sich entdeckte. Frank: "Das ist ein Wachstumsmarkt, bei dem wir mit dabei sind." Mittlerweile hat Elektronik Frank unter anderem Aufträge von Porsche, für die Innenbeleuchtung des Cayenne und vom Berliner Flughafen, für die Beleuchtung zwischen den Gates und den Security-Checks. Dazu kommt ein Jahresumsatz von rund 13 Millionen Euro im vergangenen Jahr und eine Belegschaft von 105 Mitarbeitern. Das Erfolgsrezept des Unternehmens ist dabei denkbar einfach: "Wir machen das, was uns die Kunden sagen", so Frank.

Traunsteiner unter "Bayerns Best 50"

Doch obwohl die Gründung des Unternehmens in der Garage große Parallelen zu den Anfängen von Microsoft und Apple aufweist, scheut sich der 32-Jährige noch vor einem Vergleich: "Da können wir in zehn Jahren vielleicht nochmal sprechen." Preisgekrönt ist Elektronik Frank aber schon Heute. In der vergangenen Woche erhielt die Firma vom Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Martin Zeil, im Kaisersaal der Residenz München den Mittelstandspreis "BAYERNS BEST 50". Und auch von Traunsteins Oberbürgermeister Manfred Kösterke gab es an diesem Montag viel Lob für die Leistungen des Unternehmers. "Das tut der ganzen Region gut und zeigt, dass man auch hier gut wirtschaften kann."

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