Beeinflussung bei Olympia-Bürgerentscheid?

Traunstein - Die Wahlunterlagen für den Olympia-Bürgerentscheid haben für Aufregung gesorgt. Gegner der Bewerbung sehen eine Beeinflussung der Wähler. Landrat Steinmaßl wehrt sich.

Der Traunsteiner Landrat Hermann Steinmaßl wehrt sich gegen Kritik in Sachen Olympia-Bürgerentscheid. Die Versendung eines Kreistagsbeschlusses zusammen mit den Wahlunterlagen hatte für Aufregung in der Region gesorgt.

Die Landratsämter Traunstein und Berchtesgadener Land stehen in Sachen "Olympia-Bürgerentscheid" in der Kritik. Es geht dabei um die Versendung der Wahlunterlagen. In den Briefen enthalten sind auch die jeweiligen Kreistagsbeschlüsse. Darin sprechen sich beide Gremien klar für Olympia aus. Außerdem liegt eine Broschüre bei, in der Argumente für eine Bewerbung aufgeführt sind.

Gegner der Bewerbung sehen darin eine Beeinflussung der Wähler. Anders sieht es Traunsteins Landrat Hermann Steinmaßl. Er sagt, dass es in beiden Landkreisen klare Kreistagsbeschlüsse für Olympia gebe. Man müsse den Menschen sagen, warum sich die Gremien für die Bewerbung entschieden hätten, so Steinmaßl.

Der Bürgerentscheid in der Region findet am 10. November statt.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Rubriklistenbild: © Picture Alliance

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