Behindertenarbeit wird koordiniert

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Christine Marino und Martin Braxenthaler (im Bild mit Landrat Hermann Steinmaßl, Mitte) koordinieren jetzt die Behindertenarbeit.

Traunstein - Landrat Hermann Steinmaßl hat die Behindertenarbeit im Landkreis Traunstein zum Jahreswechsel auf eine neue Grundlage gestellt. Vor kurzem bestellte er Christine Marino aus Traunstein zur neuen Behindertenbeauftragten.

Zusammen mit Gertraud Kecht, die im Landratsamt das Servicebüro für Behinderte und Senioren leitet, will das neue Team vor allem die Netzwerk-Arbeit im Landkreis vorantreiben.

Christine Marino ist Juristin und arbeitete von 1972 bis 1998 als Leitende Ministerialrätin im bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit. Dort wirkte sie maßgeblich an den Entwürfen des ersten bayerischen Behindertenplans sowie des ersten Psychiatrieplans mit. 1984 ernannte sie der damalige Staatsminister Franz Neubauer zur ersten Gleichstellungsbeauftragten im Freistaat Bayern.

Für ihre erfolgreiche ehrenamtliche Arbeit als stellvertretende Vorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbands sowie in der Bayerischen Landesstiftung und im Verein für Fraueninteressen zeichnete sie Bundespräsident Horst Köhler mit dem Bundesverdienstkreuz aus. Seit einigen Jahren lebt die Mutter von vier erwachsenen Kindern zusammen mit ihrem Ehemann Dr. Gerhard Marino in Traunstein.

Bereits in Kürze wollen Christine Marino und Martin Braxenthaler die Behindertenbeauftragten aus den Städten und Gemeinden des Landkreises zu einem Kennenlern-Treffen einladen.

re/Chiemgau-Zeitung

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