Bergsteiger stürzt am Engelstein in den Tod

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Bergen - Ein Bergunfall hat am Samstag ein weiteres Todesopfer gefordert. Innerhalb von drei Tagen sind damit in der Region vier Menschen am Berg tödlich verunglückt.

Zwei 48- und 40-jährige Bergfreunde aus dem Landkreis Traunstein bekletterten am Nachmittag des Samstags, 24. August, den Normalweg des Engelsteins im Gemeindegebiet Bergen. Nach Besteigung des Gipfels wollte beide auf einer Seehöhe von 945 Meter über die Route abseilen. Hierzu richtete der 48-jährige gegen 16 Uhr einen Abseilstand um einen Felsblock auf einem Plateau ein. Als der Mann beim Abseilvorgang das Seil belastete brach der Felsbrocken aus und er stürzte vor den Augen seines Begleiters in die Tiefe.

Der Absturz erfolge über steiles Schrofengelände, im Anschluss blieb der Abgestürzte in steilem Waldgelände schwerstverletzt liegen. Nach Erstversorgung durch die Bergwachtbereitschaft Bergen wurde er vom Rettungshubschrauber Martin 14 ins Klinikum Traunstein eingeliefert, wo er im Anschluss an seinen Verletzungen verstarb.

Sein Begleiter musste durch ein Kriseninterventionsteam der Bergwacht betreut werden.

Vier Tote in drei Tagen

Der Todesfall ist bereits der vierte in einer Reihe von Bergunfällen in der Region. Erst am Donnerstag waren zwei Bergsteiger tödlich verunglückt. Sie sind am Hochstaufen bzw. am Watzmann abgestürzt. Ebenfalls am Watzmann war am Freitag ein weiterer Mann in den Tod gestürzt.

Der Unfall vom Freitag

Tödlicher Bergunfall am Watzmann

Die Unglücksfälle vom Donnerstag

Bergunfall am Watzmann

Tödliche Abstürze im BGL

Pressemeldung Polizeiinspektion Grassau/rm

Rubriklistenbild: © dpa

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