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Die Herausforderungen des Klimawandels annehmen

Trockenperioden stellen Feuerwehren vor neue Herausforderungen – oft längere Förderstrecken nötig

Ein neuer Lehrgang des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein befasst sich schwerpunktmäßig mit der Löschwasserförderung. In Zeiten des Klimawandels nehmen trockenheitsbedingte Brandereignisse zu und das nötige Wasser steht nicht mehr überall zur Verfügung. Führungskräfte erhalten nun das Know-how sich darauf vorzubereiten und im Einsatzfall die richtigen Entscheidungen zu treffen.
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Ein neuer Lehrgang des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein befasst sich schwerpunktmäßig mit der Löschwasserförderung. In Zeiten des Klimawandels nehmen trockenheitsbedingte Brandereignisse zu und das nötige Wasser steht nicht mehr überall zur Verfügung. Führungskräfte erhalten nun das Know-how sich darauf vorzubereiten und im Einsatzfall die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Der Klimawandel stellt auch die Feuerwehren im Landkreis Traunstein vor neue Herausforderungen. Eine davon sind die unberechenbaren Trockenperioden, die auch unsere Region immer wieder treffen und einerseits zu einer Zunahme von Brandereignissen führen, andererseits das Löschwasser knapp werden lassen. Dies sind die Gründe, warum sich die Verantwortlichen des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein rund um den Kreisbrandmeister Alexander Heide Gedanken gemacht und einen neuen Lehrgang ins Ausbildungsprogramm der heimischen Feuerwehren aufgenommen haben.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Bergen/Heiligkreuz - „Der Lehrgang Wasserförderung beinhaltet in 14 Unterrichtseinheiten die taktischen Planungen und alle nötigen Überlegungen bei der Planung für lange Schlauchstrecken oder den Einsatz von Tanklöschfahrzeugen in einem Pendelverkehr“, so die kurze Zusammenfassung von Alexander Heide. Mit verschiedenen Planspielen und den praktischen Übungen wird der Umgang mit den eigens entwickelten Einsatzchecklisten geübt. So sind die Teilnehmer nicht nur auf Einsatzsituationen in abgelegenen Weilern und Dörfern vorbereitet, sondern auch für extreme Anforderungen wie Wald- oder Flächenbrände gerüstet.

Wesentliche Ausbildungsinhalte sind die Vorstellung des Einsatzkonzeptes Wasserförderung und Pendelverkehr für die Feuerwehren im Landkreis Traunstein, die Ermittlung des Löschwasserbedarfs und der Einsatzmittel für die Wasserförderung und den Pendelverkehr und die Erarbeitung von Einsatzplänen für die Wasserförderung bei den Feuerwehren vor Ort. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmer das Rüstzeug zur Beurteilung von abgelegenen Brandobjekten zur Vorbereitung auf mögliche Einsätze aber auch für den Fall eines konkreten Brandes anhand einer im Arbeitskreis „Wasserförderung“ des Fachbereiches 5 entwickelten Checkliste.

Die Feuerwehren Bergen und Heiligkreuz haben sich bereit erklärt, ihre Feuerwehrhäuser für die vom Kreisfeuerwehrverband Traunstein organisierten Fortbildungen zur Verfügung zu stellen. Beim Lehrgang für den nördlichen Landkreis wurden Teilnehmer aus den Feuerwehren Trostberg, Engelsberg, Erlstätt, Taching am See, Stein a. d. Traun und Traunstein erfolgreich ausgebildet. Der Lehrgang zielt in erster Linie auf Führungskräfte ab, die praktische Anwendung der Wasserförderung über lange Wegstrecken ist in erster Linie bei den Maschinisten aber auch in der Grundausbildung beheimatet und wird immer wieder durch Einsatzübungen bei den Feuerwehren vor Ort geübt. Aktive der Feuerwehren Oberwössen, Vogling, Haslach, Surberg, Traunstein, Kammer und Pietling nutzten das Angebot im südlichen Landkreis. In Bergen wurde Lehrgangsleiter Alexander Heide zusätzlich durch die Feuerwehr-Führungsstelle Achen (Rottau) unterstützt, die bei den praktischen Aufgaben als Übungsleitung fungierte. „Der zweite Lehrgangsort verkürzt die Fahrzeit für viele Teilnehmer deutlich, was den ehrenamtlichen Teilnehmern entgegenkommt“, freut sich Alexander Heide und dankt im gleichen Atemzug den beiden Feuerwehren sowie der Gemeinde Bergen und der Stadt Trostberg, dass Sie damit den Ausbildungsbetrieb der heimischen Feuerwehren unterstützen.

Pressemitteilung Hubert Hobmaier