Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ganzer Hang bei Bergen wohl instabil

Erste Entwarnung zu drohendem Felssturz, aber: „Eine Sprengung ist nicht die Lösung“

Dieser Fels im Weißachental, nahe des Hochfelln bei Bergen, droht abzubrechen.
+
Um diesen Fels im Weißachental bei Bergen, direkt neben der Straße, geht es.

Ein tonnenschwerer Felsbrocken im Weißachental bei Bergen ist instabil - der Hang wurde mit einer Drohne beflogen und vermessen. Aber wie will die Gemeinde die Gefahrenstelle künftig absichern?

Bergen - Vor zwei Monaten machte man kurzen Prozess: Auf anderthalb Kilometer wurde die Straße im Weißachental bei Bergen komplett gesperrt, sowohl für Autos, als auch für Fußgänger. Ein etwa sechs mal drei Meter großer Felsbrocken, mehrere Tonnen schwer, drohte abzubrechen und auf die Straße zu fallen. Inzwischen wurde der Hang auch von einem Geologen begutachtet: „Fürs Erste konnte er vorsichtige Entwarnung geben“, so Andreas Plenk vom Bergener Bauamt im Gespräch mit chiemgau24.de.

Die Komplettsperrung der Straße wurde inzwischen zumindest untertags aufgehoben. Im kritischen Bereich wurden Betonleitwände aufgestellt, von 6 bis 20 Uhr ist die Straße zum Wanderparkplatz Kohlstatt also wieder frei befahrbar - „mit der nötigen Vorsicht“, wie es aus dem Rathaus heißt. Nachts bleibt die Straße gesperrt. Weitere konkrete Ergebnisse hat der Drohnenflug vom 20. Juli jedoch noch nicht gebracht.

Doch wie soll der Hang auf Dauer gesichert werden? Denn nach ersten Einschätzungen könnte nicht nur der Felsbrocken abstürzen, sondern der ganze Hang sei instabil. Schon in der Vergangenheit seien dort immer wieder mal kleine Gesteinsbrocken den Hang heruntergekommen. „Wir sind jetzt erstmal im Untersuchungsrad“, stellt Plenk klar. Eine Sprengung des Felsbrockens sei aber wohl keine Lösung. „Davon war seitens des Geologen nicht die Rede.“ Eher kämen Netzsicherungen oder eine Galerie-Verbauung in Frage.

xe

Kommentare