Gefährliche Situation auf A8

Herzstillstand am Steuer - Frau reagiert goldrichtig 

Bergen - Während der Autofahrt erlitt ein Siegsdorfer einen Herzstillstand und verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Nur das beherzte Eingreifen seiner Ehefrau und der Ersthelfer, konnte schlimmeres verhindern. 

Update, 16.28 Uhr - Pressemeldung der Polizei

Wie in dem Pressebericht vom Dienstag, den 10. Dezember, berichtet, erlitt der 82-jährige Fahrzeugführer während der Fahrt eine Herz-Kreislauf-Schwäche. Nach erfolgter Reanimation wurde er in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. 


Die im Pressebericht angegebene Vermutung, dass es sich um die Folgen eines Impfschocks gehandelt hat, wurde nicht bestätigt. Dies kann ausgeschlossen werden.

Pressemitteilung Verkehrspolizei Traunstein


Erstmeldung

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Dienstag gegen 10.20 Uhr bei Bergen. Ein 82-jähriger Siegsdorfer war mit seiner Frau auf der A8 Richtung Salzburg auf dem Heimweg von einem Arztbesuch, bei dem er sich gegen Grippe impfen ließ, berichtet die Verkehrspolizei Traunstein. Vermutlich aufgrund eines Impfschocks erlitt er auf der Autobahn einen Herz-Kreislauf-Stillstand und sackte in sich zusammen. 

Dabei touchierte er die Mittelleitplanke. Seine Ehefrau schaffte es vom Beifahrersitz aus, geistesgegenwärtig seinen Fuß vom Gaspedal zu ziehen und das Auto so unter Kontrolle zu bekommen. Es gelang ihr, das Auto auf die Ausfahrtspur der Anschlussstelle Bergen zu lenken und zum Stehen zu bringen. 

Nachfolgende Autofahrer bemerkten den Vorfall und fuhren dem Auto nach. Sie halfen dabei, den 82-Jährigen aus dem Fahrersitz zu heben und begannen sofort mit der Wiederbelebung. Außerdem setzten sie einen Notruf ab. Ein Rettungswagen und der Rettungshubschrauber Christoph 14 rückten aus. Der Notarzt und die Sanitäter konnten vor Ort die Reanimation fortführen und schafften es, den Mann zu retten. Er wurde anschließend mit seiner Ehefrau in das Klinikum Traunstein gebracht. 

Die Polizei dankt in einer Pressemeldung besonders den Ersthelfern, die die ernste Lage erkannten und besonnen und richtig handelten.

"Generell gilt in solchen Situationen, wenn eine Person aufgefunden wird, die keinerlei Lebenszeichen zeigt (keine Atmung-kein Puls), gleich mit der Reanimation zu beginnen und die Rettungsleitstelle über 112 zu informieren", heißt es in der Meldung.

jv/Pressemeldung Verkehrspolizei Traunstein

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