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Straße am Hochfelln bei Bergen bleibt gesperrt

„Es geht um Leib und Leben“: Nicht nur ein großer Fels, der ganze Hang ist instabil

Dieser Fels im Weißachental, nahe des Hochfelln bei Bergen, droht abzubrechen.
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Dieser Fels im Weißachental, nahe des Hochfelln bei Bergen, droht abzubrechen.

Ein tonnenschwerer Felsbrocken droht bei Bergen abzubrechen - doch der ganze Hang scheint instabil. Die Gemeinde hat nun die Straße ins Weißachental gesperrt und hofft, dass Drohnenflüge Aufklärung bringen.

Bergen - An der Straße in Richtung Kohlstatt bei Bergen droht ein großer Fels abzubrechen. Er ist etwa sechs mal drei Meter groß und wiegt mehrere Tonnen. Seit 24. Juni ist die Straße an jener Stelle deshalb gesperrt, und das scheint auf unbestimmte Zeit auch noch so zu bleiben. „Es geht nicht nur um den Felsen, auch weitere Teile könnten betroffen sein“, so Andreas Schultes von der Bergener Gemeindeverwaltung im Gespräch mit chiemgau24.de. Der ganze Hang sei instabil und „bröslig“.

Drohender Felssturz bei Bergen im Chiemgau

Ein „großes Ärgernis“ für die Gemeinde, denn der beliebte Wanderparkplatz Kohlstatt ist damit nicht mehr erreichbar. „Es geht um Leib und Leben“, bringt es Schultes auf den Punkt. Der gesperrte Abschnitt im Weißachental ist ungefähr anderthalb Kilometer lang. Eine Umleitung nach Kohlstatt gibt es, befahren dürfen sie aber nur Anwohner. Der Wanderparkplatz Kalkofen, nahe der Maxhütte, bleibt aber frei befahrbar.

Die Risse im Gestein fielen jüngst bei regelmäßigen Felsputzarbeiten auf. Ein Ingenieurbüro hat die Stellen kurz darauf genauer untersucht, jedoch ist der Bereich teils schlecht einsehbar. „Am kommenden Mittwoch starten wir deshalb Drohnenflüge, um den ganzen Hang näher untersuchen zu können“, so Andreas Schultes. Schon in der Vergangenheit seien dort immer wieder mal kleiner Gesteinsbrocken den Hang heruntergekommen, doch nun scheint das Problem größer zu werden.

Ein konkreter Lösungsansatz liegt noch nicht auf dem Tisch. Verankerungen in den Hang zu treiben und ihn mit Netzen zu sichern wäre eine Möglichkeit. Ob es auch klappt, sei wegen des instabilen Untergrundes aber fraglich. Eine kontrollierte Sprengung des Felses sei laut Schultes ebenfalls denkbar, aber schließlich geht es nicht nur um den tonnenschweren Brocken, sondern um den ganzen Hang.

xe

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