Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Einigung erzielt

Mehr Geld für Mitarbeiter der Medical Park Kliniken

Bernau-Felden - Rückwirkendes Lohnplus zum 1. August 2021 für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der fünf Medical Park Kliniken in Bad Feilnbach, Bernau und Prien am Chiemsee. Das ist das Ergebnis einer Konzernrahmenvereinbarung bei Medical Park, die die Betriebsräte der Kliniken nun in Form einer eigenen Betriebsvereinbarung umgesetzt haben. 

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Denn der Geschäftsführung der Medical Park Kliniken ist es in Verhandlungen mit dem Konzernbetriebsrat der Klinikgruppe gelungen, eine Einigung über eine konzernweite einheitliche Vergütungstabelle alle bisher sehr unterschiedlich vergütete Kliniken von Medical Park zu erzielen. Und auf dieser Basis gibt es auch eine spürbare Entgelterhöhung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Allerdings nur, wenn der lokale Betriebsrat diese Vereinbarung auch mit der jeweiligen Klinik abschließt. So wie die Kliniken Medical Park Bad Feilnbach Reithofpark und Blumenhof, Medical Park Chiemsee, Medical Park Chiemseeblick und Medical Park Prien Kronprinz taten das auch die Betriebsräte in sieben anderen Kliniken der Unternehmensgruppe. Damit erreicht das im oberbayerischen Amerang ansässige Familienunternehmen eine einheitliche, zukunftsfähige und marktübliche Vergütungshöhe und -Struktur. Zudem entwickeln die Parteien gemeinsam Projekte zur Verbesserung der Arbeitgeber-Attraktivität und Mitarbeiterbindung.

Rund acht Millionen Euro für Entgeltsteigerung in der Klinikgruppe
Rund Millionen Euro stellt Medical Park für die Entgeltsteigerung für die nächsten zwölf Monate bereit. „Damit können wir in diesem ersten Schritt nicht nur eine Angleichung der Löhne und Gehälter in den teilnehmenden Kliniken erreichen, sondern auch in vielen Berufsgruppen eine spürbare Anhebung der Entgelte“, sagt Harald Becker, CHRO von Medical Park. „Schon vor diesem Schritt haben wir für den Rehamarkt vergleichsweise hohe Löhne und Gehälter gezahlt. Jetzt sind wir in der Spitzengruppe der Rehakliniken.“ In den Berufsgruppen, die primäre Leistung am Patienten erbringen, wird das Entgelt auf bzw. leicht über TVöD-Niveau (Stand 2020) liegen).

Zufriedenheit auf allen Seiten
Harald Becker sieht das Verhandlungsergebnis als wichtigen ersten Schritt hin zu einer einheitlichen Vergütung bei Medical Park: „Es ist uns in harten, aber fairen und konstruktiven Verhandlungen mit dem Konzernbetriebsrat gelungen, den gordischen Knoten aus unterschiedlichen Vergütungstabellen, uneinheitlichen Eingruppierungen und außertariflichen Entgelttabellen zu zerschlagen. Damit haben wir den Weg geöffnet für ein einheitliches Tabellen- und Entgeltsystem bei Medical Park, auf dessen Grundlage wir nun Schritt für Schritt eine Angleichung der Vergütung vornehmen können.“

Maximilian Graf Berghe von Trips, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats und Therapeut im Medical Park Chiemseeblick, freut sich über das Ergebnis: „Wir haben ein wirklich cooles Paket mit dem Arbeitgeber geschnürt. Wir erreichen ein absolut marktfähiges Vergütungsniveau für die Kolleginnen und Kollegen, das sich auch mit dem TVöD messen kann. Aber vor allem sprechen wir auch über viele weitere Bausteine zur Mitarbeiterbindung und wichtige Bausteine zur langfristigen Erhöhung der Attraktivität von Medical Park als Arbeitgeber.“ Vor allem Berufsgruppen wie Pflege, Hauswirtschaft, Therapie und Küche würden an den meisten Standorten überproportional profitieren. „Je nachdem, wie derzeit die klinikspezifische Vergütung ist, kann es zu Entgelterhöhungen von bis zu 20 Prozent kommen. Im Schnitt gibt es zwischen drei und zehn Prozent mehr, wobei man auch nicht verschweigen darf, dass es Einzelne geben wird, die sich durch die neuen Tabellen gar nicht verändern“, erklärt der KBR-Verhandlungsführer.

„Neben der Entgelterhöhung profitieren unsere Angestellten zudem von neuen, umfangreichen Mitarbeiter-Benefits sowie der gemeinsamen Weiterentwicklung der Unternehmenskultur. Dadurch können wir gewährleisten, für neue und bestehende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein attraktiver Arbeitgeber in der Region zu sein“, ergänzt Birk Heinrich, Geschäftsführer Medical Park Chiemseeblick in Bernau-Felden. Stephan Merz, Geschäftsführer Medical Park Bad Feilnbach Blumenhof und Reithofpark und ein Vertreter der Arbeitgeberseite bei den Entgeltverhandlungen, schließt sich an: „Dies ist ein wichtiger Schritt für eine zukunftsfähige und marktübliche Vergütungsstruktur bei uns am Standort Bad Feilnbach. Wir punkten ja bereits heute mit einem guten Betriebsklima und ausgewiesener Familienfreundlichkeit, aber natürlich sind wir uns bewusst, dass eine noch bessere Gehaltsstruktur ein wichtiger Faktor für uns als Arbeitgeber ist.“

Da Medical Park die neuen Regelungen als Konzernrahmenvereinbarung mit einem Verhandlungsteam des Konzernbetriebsrats ausgehandelt hat, müssen die Betriebsräte jeder einzelnen Klinik dieser Vereinbarung formal beitreten. Für die Kliniken Medical Park Chiemsee und Medical Park Prien Kronprinz hat das der Betriebsrat getan. Für Dr. Sophie Muriel Giessner, Geschäftsführerin der Kliniken, ein ganz wichtiger Schritt: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten eine sehr gute Arbeit. Bisher konnten wir uns aber kräftige Lohnsteigerungen aufgrund der relativ schlechten Vergütung unserer medizinisch-therapeutischen Leistungen durch die Kostenträger nicht leisten. Wir profitieren nun doppelt – einmal durch die Stärke der Medical Park Gruppe und zum anderen durch eine Gesetzesänderung, die die Kostenträger zu einer angemessenen Refinanzierung zwingt. Als Geschäftsführerin bin ich darüber sehr froh, denn unsere Mitarbeiter haben eine gute Bezahlung verdient und außerdem wird es nun auch leichter fallen, neue Kolleginnen und Kollegen zu gewinnen.“

Pressemeldung der Medical Park Kliniken

Rubriklistenbild: © Medical Park Kliniken

Kommentare