Neuwahlen des Bürgermeisters in Bergen

Video: Das sagt Schneider zum Wahlsieg

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Bergen - Drei Kandidaten standen für die Bürger zur Wahl: Der kommissarische Bürgermeister Stefan Schneider setzte sich gegen die Herausforder durch und bleibt im Amt.**Neu Video**

Die Wahl

Der 51-jährige Stefan Schneider (Grüne) setzte sich bei der Bürgermeister-Wahl gegen seine Mitbewerber durch: Mit 59 Prozent und 1386 Stimmen wurde er Bergens neuer Bürgermeister. Bereits im Juli, nach Josef Schweigers Rücktritt, hatte Schneider das Amt kommissarisch weitergeführt.

Die Bilder des Abends

Bürgermeister-Wahl in Bergen

Josef Gehmacher jun. (CSU) bekam bei der Bürgermeister-Wahl 23,8 Prozent und 559 Stimmen. 406 Stimmen und 17,3 Prozent ergatterte die Herausforderin Sonja Brunner (ÜW).

Die Kandidaten für die Bürgermeister-Wahl am 9. November

Josef Gehmacher jun. kandidiert für die CSU und die Bürgerunion. Der 43-jährige Kandidat ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Besonders positiv sieht der Gemeinderat und ehemalige zweite Bürgermeister die finanzielle Entwicklung der Gemeinde in der Vergangenheit. So habe er als Fraktionsvorsitzender in der vergangenen Legislaturperiode entscheiden mitgewirkt, den Schuldenstand in Bergen von 4,5 auf aktuell 1,5 Millionen Euro zu senken. Aufholbedarf sehe der CSU-Politiker vor Allem im Bereich des Hochwasserschutzes. Grundstücksankäufe müssten dabei zu gerechten und fairen Bedingungen erfolgen, um so schnell wie möglich mit den Baumaßnahmen beginnen zu können.  

Die Grünen schicken Stefan Schneider ins Rennen. Der 51-Jährige ist in Bergen geboren und in der Getränke- und Lebensmittelindustrie tätig. Ehrenamtlich ist er stellvertretender Landesvorsitzender der Bergwacht Bayern. Seit des gesundheitlich-bedingten Rücktritts von Josef Schweiger im Juli, hatte Schneider das Amt des Bürgermeisters kommissarisch weitergeführt. Für den Kandidaten steht die gesunde Mischung aus örtlichem Gewerbe und einem lebenswerten, sozialen Umfeld im Vordergrund. Ein Miteinander im Dorfleben, eine umfassende Geschäftswelt und sensible Baupolitik würden diesen Vorsatz ermöglichen. Chancen für die Gemeinde sieht Schneider hingegen in den Bereichen Energiewende, die Sanierung der Kläranlage, einem neuen Gewerbegebiet an der Autobahn und beim Hochwasserschutz.

Die einzige Frau im Bewerber-Feld ist Sonja Brunner, die Kandidatin der Überparteilichen Wähler (kurz: ÜW). Weitere Schulden für die Gemeinde aufzunehmen, sei nur dann legitim, solange sie auch für Projekte mit der richtigen Priorität verwendet würden. Die Erhöhung der Gewerbesteuer in Bergen halte sie für diese Zwecke nicht für zielführend. "Leben und Arbeiten in Bergen" gibt die Bewerberin der ÜW als zentralen Beweggrund für ihre Kandidatur an. Jugendliche müssten auch weiter in der Gemeinde gehalten werden. Brunner bemängelt hingegen den aktuellen Stillstand beim Thema Hochwasserschutz. Zudem liege der Kandidatin besonders an einer verstärkten Verflechtung der Sportvereine mit den schulischen Einrichtungen in Bergen.

In einer öffentlichen Podiumsdiskussion erläuterten die drei Kandidaten Ende Oktober die zentralen Themenbereiche der Gemeinde Bergen. Wer sich am Wahlabend gegen seine Konkurrenten durchsetzen kann, erfahren Sie am 9. November hier auf chiemgau24.de.  

Die Ergebnisse am Wahlabend

In unserer interaktiven Grafik sehen Sie die Ergebnisse der Bürgermeister-Wahl im Frühjahr 2014 in Bergen sowie die Wahlbeteiligung. Am 9. November finden Sie ab ca. 19 Uhr darin auch die aktuellen Ergebnisse und die Wahlbeteiligung für die Stichwahl.

Rubriklistenbild: © sl

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