"Rockefeller": Die Entscheidung naht

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Bergen/Los Angeles - Der "Rockefeller" aus Bergen wartet in Los Angeles auf sein Urteil. Bei einer Verurteilung wegen Mordes droht ihm lebenslängliche Haft.

Im Mordprozess gegen den aus Bergen stammenden Christian G. vor einem Gericht in Los Angeles könnte im Lauf der Woche das Urteil fallen. Am Montag hielten Staatsanwaltschaft und Verteidigung ihre Schlussplädoyers in dem spektakulären Fall gegen den als Clark Rockefeller bekannt gewordenen 52-Jährigen.

Die Staatsanwaltschaft legt G. zur Last, vor knapp 30 Jahren den Sohn seiner Vermieterin umgebracht zu haben. Anschließend habe er sich unter der Annahme einer falschen Identität aus dem Staub gemacht. Die Verteidigung argumentiert, als Mörderin könne auch die damals verschwundene Ehefrau des Opfers in Frage kommen. Ermittler vermuten, G. könne auch etwas mit dem Verschwinden der Frau zu tun haben.

Der Bergener war Ende der 1970er Jahre in die USA gekommen und hatte unter falschen Namen zahlreiche Betrügereien begangen. Sein Lügengebäude kam zum Einsturz, als er vor vier Jahren wegen eines Sorgerechtsstreits seine Tochter entführte. Deswegen wurde er zu fünf Jahren Haft verurteilt. Diesmal drohen ihm bei einem Schuldspruch zwischen 26 Jahren und lebenslänglich.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

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