Auf den Winter bestens vorbereitet

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Bereitschaftsleiterin Marga Lehrberger und ihr Stellvertreter Andi Helminger (Zweiter von links) ehrten Franz Bayerschmidt (40 Jahre Mitglied, rechts), Simon Mayer (50 Jahre, Mitte) und Schorsch Klauser (40 Jahre, links). Foto

Reit im Winkl - Bergwachtbereitschaft Reit im Winkl hat für den bevorstehenden Winter alle Vorbereitungen getroffen: Mensch und Material seien "auf dem neuesten Stand", sagt Bereitschaftsleiterin Marga Lehrberger.

In gewohnter Weise hat die Bergwachtbereitschaft Reit im Winkl Anfang Dezember den Winterdienst in Winklmoos aufgenommen. So sind für den bevorstehenden Winter alle Vorbereitungen getroffen: Mensch und Material seien "auf dem neuesten Stand", wie die Bereitschaftsleiterin Marga Lehrberger im Rahmen eines Ausbildungsabends im Alpenvereinsheim vor wenigen Tagen bekannt gab.

Um für die bevorstehenden Aufgaben bestens gerüstet zu sein, wurden die Mitglieder der Bergwacht in intensiven Fortbildungen an verschiedenem Ausbildungsabenden sowie der Sanitätsausbildung in Zusammenarbeit mit dem BRK in Reit im Winkl und der Einsatzkräfteausbildung im Bergwachtzentrum für Ausbildung und Sicherheit in Bad Tölz in den vergangenen Monaten intensiv geschult. Die Helfer sind "für ihren ehrenamtlichen Einsatz sehr gut vorbereitet", informierte Marga Lehrberger. Bereits seit gut zwei Wochen versehen die Helfer wieder ihren Dienst auf der Winklmoosalm, insbesondere, um schnell verunglückten Skifahrern und Snowboardern Hilfe leisten zu können.

Für ihren jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz bei der Bergwachtbereitschaft und ihre Mitarbeit in führenden Positionen wurden mehrere Mitglieder im Rahmen des Abends von der Bereitschaftsleiterin Marga Lehrberger und dem stellvertretenden Vorsitzenden Andi Helminger besonders geehrt: Es sind dies Franz Bayerschmidt als ehemaliger Bereitschaftsleiter (40 Jahre), Simon Mayer als Ausbilder und Materialwart (50), Schorsch Klauser als stellvertretender Bereitschaftsleiter und Ausbilder (40) und schließlich Graz Walcher als Hüttenwart (50).

Mit Blick auf den langjährigen Einsatz würdigte die Bereitschaftsleiterin Lehrberger die mit einer Urkunde ausgezeichneten Bergwachtler, dass ein solcher Einsatz auch immer die "Bewältigung schwieriger alpiner Einsätze, psychisch belastende Einsätze und einen hohen Zeitaufwand für das Ehrenamt" bedeute. Dies sei eine enorme Leistung besonders angesichts dieses langen Zeitraums: Viele der Mitglieder hätten diese Zahl, so Lehrberger, noch nicht einmal an Lebensjahren erreicht.

ost/Chiemgau-Zeitung

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