Ein Berliner ist der 888.888 Besucher

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Die Berliner "Jubilare" Pauline, Andreas und Katharina Ploch - eingerahmt vom Zweitem Bürgermeister Manfred Guggelberger (links) und Museumsleiter Dr. Robert Darga.

Siegsdorf - Der Berliner Andreas Ploch ist der 888.888. Besucher des Naturkunde- und Mammut-Museums, das seit 1995 in der Siegsdorfer Ortsmitte jährlich über 50.000 Besucher anzieht.

Eigentlich war der Jubiläumsbesuch bereits am Fronleichnamstag erwartet worden, das schöne Ferienwetter am Dienstag und Mittwoch gestaltete jedoch den Besuch im Museum eher verhalten. Deswegen konnten Museumsleiter Dr. Robert Darga und Zweiter Bürgermeister Manfred Guggelberger den Jubiläumsgast erst am Freitagvormittag begrüßen.

Ploch, der zurzeit einen Urlaub im Chiemgau verbringt, besuchte das Museum in Begleitung seiner Lebensgefährtin Katharina aus dem polnischen Stettin und ihrer Tochter Pauline. Der Jubilar kam neben freiem Eintritt ins Musuem zusammen mit seinen Begleiterinnen in den Genuss von "Achtern aus Brezenteig" der Bäckerei Oswald, die die Brotzeit im Steinzeitgarten neben dem Museum ergänzten.

Das international bekannte Mammut im Siegsdorfer Naturkunde- und Mammut-Museum gilt als das größte und besterhaltene Mammutskelett Mitteleuropas. Es bildet den Kern des Museums, das sich auf über 650 Quadratmetern Ausstellungsfläche mit der Entstehung der Alpen, den Fossilien-Schätzen Südostbayerns, mit der Eiszeit und der Steinzeit beschäftigt. Neben dem reinen Museumsbesuch kommen immer mehr Leute auf das Museum zu, um die dort konzentrierte Fachkompetenz zu nutzen, zum Beispiel um Gesteine und Fossilien bestimmen zu lassen. Auch die Betreuung von Facharbeiten in weiterführenden Schulen ist ein wesentlicher Teil des Aufgabenspektrums des Museums.

Das Naturkundemuseum entwickelte im Laufe der Zeit eine immer kräftigere Werbe- und Außenwirkung für Siegsdorf. Dieser Effekt wird aufs Beste vom Museumsförderverein mit seinen inzwischen über 170 Mitgliedern unterstützt und mitgetragen. Der Förderverein hat einen großen Anteil daran, dass sich das Museum auch in der Gestaltung der Ausstellungen und des Museums-Umfeldes weiterentwickeln konnte. Mammut "Rudi" am Kurpark, die Höhlenbärenskulptur namens "Bärta" vor dem Museum, die bildliche Gestaltung des Treppenhauses im Museum und die Mit-Entwicklung der Sonderausstellungen und des SteinZeitGarten direkt hinter dem Museum sind nur einige der Beispiele für die fruchtbare Arbeit des Fördervereins.

Der aktuelle Renner ist der neu konzipierte SteinZeitGarten direkt am Museum, der sich vor allem bei Familien und Kindern größter Beliebtheit erfreut. Hier kann man vieles selbst ausprobieren: Höhlenmalerei in der Steinzeithöhle, Gold suchen in der Schatzgrube, im Steinbruch beim Steineklopfen mit etwas Glück "Dendriten" finden oder in den Steinzeit-Themenkisten kramen und wühlen.

fkr/Chiemgau-Zeitung

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