Ab dem 13. bessere Bahnverbindungen

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Traunstein/München - Bahnkunden in Südostbayern dürfen sich auf Verbesserungen im Bayern-Takt freuen. Am 13. Dezember tritt der Jahresfahrplan 2010 in Kraft, der den Fahrgästen eine Reihe von Neuerungen bietet.

Realisiert werden die Verbesserungen durch Bestellungen der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (BEG), die den Nahverkehr im Auftrag des Freistaats Bayern plant, finanziert und überwacht. So können sich Fahrgäste auch auf verbesserte Bahnverbindungen zwischen Rosenheim und Salzburg sowie im Mangfalltal freuen.

Auf der Strecke Rosenheim-Salzburg verkehren neben den Fern- und Regionalzügen Richtung München auch Fernzüge der Österreichischen Bundesbahnen, welche die Verbindung Wien-Salzburg-Innsbruck bedienen. Die Strecke über das "deutsche Eck" und Rosenheim ist für die österreichischen Fernzüge deutlich kürzer und schneller als die klassische Strecke über Zell am See. Jedoch lagen die Fahrzeiten der schnellen "ÖBB-Korridorzüge" bislang so, dass sich alle zwei Stunden eine Überholung der Regionalzüge in Bad Endorf oder Prien ergab. Die entsprechende Standzeit auf dem Nebengleis wurde von vielen Fahrgästen als recht lästig empfunden. Ab Dezember nun ändern die ÖBB die Fahrzeiten ihrer Korridorzüge. Die Überholungsaufenthalte der Regionalzüge können entfallen und die Fahrzeiten verkürzt werden.

Weiterhin ergibt sich ein exakter Taktfahrplan, mit stündlich wiederkehrenden Abfahrtszeiten der Regionalzüge an allen Stationen zwischen Rosenheim und Freilassing. Alle Regionalzüge halten nun auch in Bergen, Übersee und Bernau. Auch den Nebenstrecken von Traunstein nach Ruhpolding, Waging und Traunreut ist nun ein weitgehend exakter Taktfahrplan möglich. Von Ruhpolding gibt es an den Wochenenden eine neue günstige, für Wochenendpendler und Ausflügler ideale Verbindung gegen 17.15 Uhr nach München.

Auf der Mangfalltalbahn von Rosenheim nach Holzkirchen gibt es ab Fahrplanwechsel an allen Tagen der Woche etwa stündlich Zugverbindungen. Während des Berufsverkehrs verkehren die Züge sogar weitgehend im halbstündlichen Rhythmus. Neu sind ideale Anschlüsse im Bahnhof Holzkirchen: Stündlich bestehen günstige Umsteigeverbindungen zwischen den Mangfalltal-Gemeinden und den Zügen der BOB in Richtung Bad Tölz - Lenggries, Miesbach- Schliersee und München. Die gewohnten guten Anschlüsse zur S-Bahn in Holzkirchen und Kreuzstraße und zu den weiterführenden Zügen in Rosenheim bleiben weitgehend unverändert. Der letzte Zug des Tages startet in Rosenheim um 23.34 Uhr und bietet damit neben einem optimalen Anschluss aus München eine praktische Heimfahrmöglichkeit im Anschluss an viele Veranstaltungen. Alle Züge halten am neuen, im September eröffneten Haltepunkt Bad Aibling-Kurpark.

re/Oberbayerisches Volksblatt

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