Sie schwitzen für die neue A8 -Talbrücke

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Bergen - Es sei alles im Zeitplan, teilt das zuständige Ingenieursbüro mit. Der Brückenabschnitt in Richtung Salzburg setzt sich Stück für Stück zusammen.

Durch den Abbruch der alten Brücke aus den Jahren 1936/37 noch im Jahr 2012, sei es möglich gewesen zeitgleich mit dem zweiten Bauabschnitt in Fahrtrichtung Salzburg zu beginnen, berichtete jetzt Thomas Dannhorn vom Ingenieurbüro Haumann & Fuchs.  

Weil die neue Brücke etwa vier Meter höher als das alte Bauwerk liege, verringere sich der Spritverbrauch für Lkw und die anderen Fahrzeuge, zugleich gingen die Lärm- und Abgaswerte zurück.

Ludwig Haumann, Vorstandsvorsitzender des Ingenieurbüros, ergänzte, dass der Zeitplan zwar sehr ehrgeizig sei, aber die Zusammenarbeit mit den beteiligten Firmen sehr gut funktioniere. Er zeigte sich erfreut darüber, dass zwei bayerische Traditionskonzerne den Brückenneubau durchführen. "In Deutschland gibt es fast keine Baufirmen mehr, die solche Projekte umsetzen können"

Die Brücke wird derzeit im "Taktschiebeverfahren" in Teilstücken erstellt und regelmäßig weiter geschoben: "Bei insgesamt 14 Taktschüben müssen am Ende zirka 14.000 Tonnen Brückenüberbau in ihre exakte Lage auf die Pfeiler manövriert werden.

Baufortschritt im Juli 2013

Baufortschritt bei der A8-Brücke bei Bergen

Die gesamte Brücke wird 36 Meter breit, sagte Dannhorn weiter. Dies entspreche der Breite für den Vollausbau der A 8 mit drei Fahrspuren und einer Standspur je Fahrtrichtung.

Die etwa 350 Meter lange Brücke werde insgesamt über 35 Millionen Euro kosten.

kaf

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