Autokauf im Internet: Um 3000 Euro betrogen

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Traunstein - Einem vermeintlich günstigem Angebot im Internet ist ein 43-jähriger Traunsteiner zum Opfer gefallen. Mehr als 3000 Euro hat der Mann nach London überwiesen.

Das damit bezahlte Auto hat er freilich nie bekommen. Nach den bisherigen Ermittlungen hat ein Unbekannter die Daten eines tatsächlich angebotenen und bereits verkauften Fahrzeugs kopiert. Mit diesen Daten und dem zugehörigen Bild hat der Unbekannte das Automobil ein paar hundert Euro billiger dann selber bei einer seriösen Online-Firma zum Kauf angeboten, ohne das Auto in Wahrheit zu besitzen.

Die dabei verwendete Legende war hervorragend und daher durchaus glaubwürdig. Der Geschädigte und der vermeintliche Autoverkäufer wurden sich handelseinig und so wurden vom erwartungsfrohen Käufer mehr als 3000 Euro per Western Union ins Ausland überwiesen. Dort konnte der unbekannte Täter mit der Transaktionsnummer das Geld am Schalter abheben, ohne dabei eine Spur zu hinterlassen. Der tatsächliche Besitzer des Autos hat mit der ganzen Sache nachweislich nichts zu tun.

Dienste wie Western Union werden immer wieder erfolgreich von Gaunern benützt, um Betrugsopfern das Geld abzunehmen. Die Polizei warnt deshalb. Überweisen Sie mit solchen Diensten Geld nur an Personen, die persönlich bekannt sind. Es gibt keine Möglichkeit, das Geld wieder zurück zu holen. Weil auch die Internetverbindungsdaten größtenteils nicht mehr gespeichert werden, gestalten sich die Ermittlungen schwierig.

Pressemeldung PI Traunstein

Rubriklistenbild: © pa

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