Der „Boandlkramer“ im Holzknechtmuseum

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Ruhpolding - Die Geschichte vom Brandner Kasper in der Inszenierung der „werkstatt kesslfligga“ gibt es am Samstag im Ruhpoldinger Holzknechtmuseum.

Am 21. und 22. Oktober wird „Die Gschicht vom Brandner Kasper“ als historische Erzählung in der Originalfassung aus dem Jahr 1871 von Franz von Kobell aufgeführt. Die „werkstatt kesslfligga“ – Bettina und Jochen Nistler – tragen genau dieses Kleinod der Mundartdichtung wortgetreu im Originaltext vor.

Die Art und Weise der Inszenierung ist hingegen neu und außergewöhnlich. Zu zweit stellen die beiden in einer einzigartigen Umsetzung insgesamt sechs verschiedene Rollen dar, nämlich den schlitzohrigen Brandner Kasper, das Diandl und den Erzähler (alle durch Bettina Nistler) und den geprellten Boandlkramer, den Petrus und den Erzähler (alle durch Jochen Nistler).

Ergänzt und weiterentwickelt wird die Geschichte von eigens dafür geschriebenen Liedern. Das Stück ist auf die holzofenbeheizte Schneckenbachstube zugeschnitten und so können beide "kesslfligga" mitten im Publikum agieren. So mancher Zuschauer findet sich auf einmal mitten im Geschehen, was aber den besonderen Reiz dieser Aufführung ausmacht.

Für die Vorstellung am Samstag, den 22. Oktober, um 19.00 Uhr gibt es noch Karten.

Pressemitteilung Irmengard Seehuber

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