BRK: Hilferuf auf Knopfdruck durch GPS-Handy

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BRK-Mobil-Notruf Beraterin Petra Rautter (links) und BRK Kreisgeschäftsführer Kurt Stemmer zeigen, wie das neue Notruf- Handy funktioniert: Oben befindet sich die einfach zu bedienende Notruftaste und über die Tastatur kann es als normales Mobiltelefon benutzt werden.

Traunstein - Durch ein neues GPS-Handy ist nun ein Hilferuf mit Positionsbestimmung möglich - ganz einfach per Knopfdruck und ideal für Risikogruppen wie Herzinfarktgefährdete.

Einen Spaziergang in der Frühlingssonne, einen Ausflug mit Freunden oder vielleicht sogar ein kleiner Einkaufsbummel in der Stadt – für viele Senioren, Kranke und Behinderte oft mit Risiken verbunden. Was ist im Notfall? Wie bekomme ich Hilfe wenn ich alleine unterwegs bin? Für diese Fragen bietet ab sofort der Traunsteiner Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) die ideale Lösung: den BRK-Mobil-Notruf.

Bisher waren Senioren, Kranke und Behinderte bestens versorgt mit dem Hausnotruf des BRK. Hiermit war die Sicherheit in den eigenen vier Wänden garantiert. Doch vor allem bei den Älteren ändern sich immer mehr sowohl Lebensstil als auch Gewohnheiten. So wollen sie möglichst mobil sein und viel unternehmen, aber auch außerhalb der Wohnung abgesichert sein. Davon träumen auch Angehörige von Risikogruppen, wie Diabetiker, Epileptiker oder Herzinfarktgefährdete, die mit der Gefahr eines akuten Notfalls leben müssen. Nach neuesten Untersuchungen wird der Bedarf nach einem ortsunabhängigen Notrufsystem innerhalb der nächsten Jahre immer größer werden. Auf diese Entwicklung reagierte jetzt das BRK und bietet ab sofort mit dem neuen BRK-Mobil-Notruf auch für unterwegs schnellstmögliche Hilfsalarmierung im Notfall – und das deutschlandweit. „Diesen wertvollen Service ermöglicht ein spezielles Handy, also ein Mobilfunkgerät, das über eine Satellitenortung verfügt“, erklärt BRK-Kreisgeschäftsführer Kurt Stemmer. „Der BRK-Mobil-Notruf ist die mobile Variante unseres Hausnotrufs, der seit über 30 Jahren wertvolle Sicherheit bietet.“

Die Ortung über Satellit ermöglicht im Notfall einen sofortigen Kontakt mit der BRK-Notrufzentrale – vorausgesetzt, das eingeschaltete Handy ist bereit für das Ortungssignal (GPS), hat selbst Empfang und ist genügend aufgeladen. Der Kontakt ist sogar im Extremfall möglich, wenn der Patient etwa nach einem Unfall an einem abgelegenen Ort selbst nicht mehr sprechen und somit auch seinen Standort nicht mehr beschreiben kann. Die BRK-Notrufzentrale steht mit ihrem professionellen 24-Stunden-Service immer zur Verfügung. Hier sind alle wichtigen Daten des Anrufers hinterlegt, so dass die Zentrale sofort weiß, wer sich meldet und wo er sich befindet. Je nach Situation werden Rettungsdienst oder Kontaktpersonen alarmiert. Die weitere Hilfeleistung erfolgt dann individuell, je nach Standort und Notfall.

Einfaches Tasten-Handy

Für den mobilen Notruf gibt es ausgeklügelte technische Möglichkeiten, wie etwa ein spezielles Notrufhandy, das einfach zu bedienen ist und somit bestens geeignet für Senioren. Das BRK hat verschiedene Gerätetypen intensiv getestet und sich für ein leistungsstarkes und zuverlässiges Handy entschieden. Dieses Notrufhandy bietet das BRK auf Mietbasis an, in Kombination mit dem kompletten Notrufdienst.

Kurt Stemmer rät: „Wichtig ist die individuelle Beratung, damit jeder die Sicherheit erhält, die er benötigt. Das könnte manchem neuen Mut geben, nach draußen zu gehen.“ Informationen und Beratung bietet das BRK unter der Telefonnummer: 0861- 98973-31.

Presseinformation Bayerisches Rotes Kreuz

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