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500 Buben und Mädchen beim Kreisjugend-Feuerwehrtag

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500 Burschen und Mädel kamen nach Traunstein.

Traunstein - „Spannende und lustige Spiele, ein kameradschaftlicher und fairer Wettstreit sowie viel Interessantes“ – damit lässt sich der Kreisjugendfeuerwehrtag zusammenfassen.

Getreu dem Motto des Jugendtages „Der Einzelne sagt Ich – das Team sagt Wir“ standen ein Spielewettbewerb, bei dem Teamarbeit, feuerwehrtechnische Fertigkeiten und Geschicklichkeit im Vordergrund standen, im Mittelpunkt. Sieger des Wettbewerbes wurde die Jugendgruppe „Siegsdorf 1“ mit deutlichem Vorsprung zu den Gruppen „Wolkersdorf 2“ und „Petting 3“, die den 2. und 3. Platz erreichten.

Bilder vom Kreisfeuerwehrjugendtag

Kreisjugendfeuerwehrtag in Traunstein

Die sechs Siegsdorfer Buben machten nur 25 Fehlerpunkte und holten sich den begehrten Siegerpokal mit 29 Punkten Vorsprung vor der Gruppe der Traunsteiner Stadtteilwehr aus Wolkersdorf. Die Drittplazierten, das Team aus Petting lagen nur drei Punkte dahinter. Insgesamt 82 Teams nahmen an dem „Feuerwehr-Spielen“ teil. Den Auftakt bildete der Einmarsch der Teilnehmer auf den Vorhof des Feuerwehrgerätehauses, angeführt von der Stadtkapelle Traunstein und dem Fanfarenzug der Feuerwehr Trostberg. Oberbürgermeister Manfred Kösterke, der Schirmherr der Veranstaltung, begrüßte die Jugendlichen aus fast allen Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis.

 „Die Jugend liebt heutzutage den Luxus, sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt. Die jungen Leute widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“ Dieses Zitat von Sokrates treffe auf die heutige Jugend und im Besonderen auf die Jugendfeuerwehr aber keineswegs zu, betonte Kösterke. Der freiwillige Einsatz für Mitmenschen und das Übernehmen von Verantwortung für die Gesellschaft, verdiene Respekt und Anerkennung. Der Oberbürgermeister freute sich, dass der Kreisjugendfeuerwehrtag in die Große Kreisstadt und zu seinen Wurzeln zurückkehrte, denn vor 24 Jahren fand er erstmals in Traunstein statt. Landrat Hermann Steinmaßl lobte das große Interesse und die große Teilnehmerzahl.

Das Jugendtreffen der Feuerwehr bezeichnete Steinmaßl als einen „Tag der Freude“, da die Jugendfeuerwehren Tradition und Zukunft in sich vereinen. „Die Masse der Jugend ist gut und darauf könne man bauen“, hob der Landrat hervor. Nicht Punkte und Sieg sollen den Jugendtag prägen, sondern das Mitmachen, die Zusammenarbeit und das Gefühl einer großen Gemeinschaft, forderte Kreisbrandrat Hans Gnadl die Jugendlichen auf. Georg Fleischer, Fach-Kreisbrandmeister für die Jugendarbeit, schloss sich dem an und wünschte faire Spiele, viel Spaß und gute Unterhaltung. Auf dem Spieleparcours hatten die sechsköpfigen Jugendteams drei Stationen zu durchlaufen. Beim ersten Spiel musste ein Stützkrümmer sowie ein B- und C-Schlauch aneinander gekuppelt bis zu einer Kübelspritze verlegt werden. Danach wurde Wasser aus einem Eimer in den Stützkrümmer gefüllt. Durch Aufheben der 20 Meter langen Schlauchleitung wurde das Wasser zur Kübelspritze „transportiert“ und darin entleert. Aus der Kübelspritze wurde das Wasser über ein D-Strahlrohr in eine Schubkarre gespritzt. Die Schwierigkeit dabei war, dass durch einen Mitspieler aus dem Team geschah, dem die Augen mit einer dunklen Schwimmbrille abgedeckt wurden. Der Gruppenführer musste sein Teammitglied am Strahlrohr durch Zuruf so einweisen, dass möglichst viel Wasser in der Schubkarre landete. Das dritte Zweierteam hatte die Aufgabe die wasserbefüllte Karre über eine Wippe und einen Slalom zum Ziel zu fahren. Am Ziel wurde das Wasser in einen Eimer geschüttet. Je höher der Wasserstand umso mehr Punkte gab es.

Neben den Spielen, die auch den Zuschauern viel Spaß machten, gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm mit der Ausstellung der neuesten Löschfahrzeuge der Feuerwehren Nußdorf, Petting und Seebruck. Gezeigt wurden auch die neue Drehleiter der Feuerwehr Traunstein, mit der die Besucher in luftige Höhen aufsteigen durften und der neue, geländegängige Buggy der Feuerwehr Übersee. Die Malteser stellten die „Mini-Retter“, ihre Kinder- und Jugendgruppe vor und leisteten den Sanitätsdienst bei der Veranstaltung. Umfassende Informationen gab es an den Ständen der Polizei, des Kreisjugendrings, der Bundeswehr und der Agentur für Arbeit. Viel Spaß machte den Jugendlichen auch das „Tragerl-Kraxeln“ und die musikalische Unterhaltung durch die Live-Band „OrangeClub“, der das Versorgungs-Fahrzeug der Feuerwehr Traunstein zur Bühne wurde. Die Feuerwehr Traunstein als Ausrichter des Jugendtages legten größten Wert auf Jugendschutz und wollte mit der Veranstaltung ein Zeichen gegen Alkoholmissbrauch setzen. So gab es keinerlei alkoholische Getränke, stattdessen aber leckere Fruchtcocktails an der Sansibar des Präventionszirkels TRAPEZ.

Oberbürgermeister Manfred Kösterke, Landtagsabgeordneter Klaus Steiner und Traunreuts Bürgermeister Franz Parzinger als Vertreter der Städte, Märkte und Gemeinden im Landkreis Traunstein überreichten zum Abschluss des Wettbewerbs die Siegerpokale an drei Erstplazierten. Das Siegerteam aus Siegsdorf durfte zudem den Wanderpokal des Kreisfeuerwehrverbandes in Empfang nehmen. Kreisjugendwart Georg Fleischer lobte die Disziplin der Teilnehmer und das kameradschaftliche Miteinander der Buben und Mädchen. Er würdigte zudem die hervorragende Organisation des Jugendtages durch die Aktiven der Feuerwehr Traunstein und den Feuerwehrverein. Zum Abschluss des Jugendtreffens übergab die Feuerwehr Traunstein den Jugendwimpel des Kreisfeuerwehrverbandes an die Freiwillige Feuerwehr Wonneberg. Dort findet im nächsten Jahr der 25. Kreisjugendfeuerwehrtag statt.

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