Die Stimmen zur Bundestagswahl

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Dr. Peter Ramsauer.
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Landkreis - Mit 62,61 Prozent der Erststimmen sicherte sich Dr. Peter Ramsauer in seinem Wahlkreis die absolute Mehrheit: "Das ist ein exzellentes Ergebnis", so der CSU-Kandidat.

Dr. Peter Ramsauer hat es erneut geschafft: Mit 62,61 Prozent der Stimmen sicherte er sich nicht nur seinen Sitz im Deutschen Bundestag, sondern ergatterte gleich noch die absolute Mehrheit. Doch sein Spitzenwert aus dem Jahr 2005, damals erreichte er 63,9 Prozent, konnte er nicht knacken. Für ihn war es aber trotzdem ein "exzellentes Wahlergebnis". Die Zahlen seien eine Bestätigung dessen, was er für den Wahlkreis gemacht habe. Seinen Fokus wolle er jetzt besonders auf die Einführung der Pkw-Maut für ausländische Kraftfahrer richten. "Außerdem wollen wir Akzente beim Mietwohnungsbau setzen."

Ob er auch weiterhin als Verkehrsminister für den Bund tätig sein wird, konnte er am Wahlabend noch nicht bestätigen. Doch: "Es gilt der Grundsatz der Kontinuität", so Ramsauer.

Dr. Bärbel Kofler behält ihren Sitz im Bundestag

Auch für die SPD-Kandidatin Dr. Bärbel Kofler war die Wahl ein Erfolg. Sie konnte ihr Ergebnis aus dem Jahr 2009 - damals holte sie 15,2 Prozent - noch um über zwei Prozentpunkte steigern. Ganz zufrieden war sie aber nicht: "Ich hätte mir ein bißchen mehr gewünscht."

Stimmeinbußen für FDP und Grüne

Der Ticker zum Nachlesen

Für die Direktkandidatin der FDP, Sandra Sonntag, war es eher ein Abend zum Vergessen. Mit gerade einmal 2,37 Prozent konnte die Liberale fast fünf Prozent weniger Stimmen gewinnen, als ihr Vorgänger Alfred Pecha bei der Wahl 2009. "Das Ergebnis der Bundestagswahl entmutigt mich nicht. Ich habe schon immer dafür gekämpft, dass unsere Region in München und Berlin die Unterstützung und Förderung erhält, die sie braucht und verdient. Gerade das hervorragende Ergebnis im Achental zwingt mich dazu, mich kommunalpolitisch verstärkt zu engagieren."

Bundestagswahl: Bilder aus dem Landratsamt

Und auch Dr. Bernhard Zimmer von den Grünen musste am Wahlsonntag Federn lassen. Er kam am Ende auf 8,56 Prozent der Stimmen; drei Prozent weniger als noch 2009. Seine Erklärung: "Wir haben grüne Kern-Themen vernachlässigt. Und der Wahlkampf war überhaupt an Inhalten sehr schwach geführt."

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